Energieeffizienz Energie sparen im Verbund: Chempark übertrifft eigene Ziele

Redakteur: Alexander Stark

Vor rund fünf Jahren hatten sich Bayer, Covestro, Currenta, Ineos in Köln, Kronos Titan, Lanxess und sein Tochterunternehmen Saltigo sowie Nouryon im Energie-Effizienznetzwerk@Chempark zusammengetan und folgten damit der Initiative von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden. Das Ergebnis der Kooperation: 37.000 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr konnten dauerhaft eingespart werden.

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Vor fünf Jahren wurde das Energie-Effizienznetzwerk@Chempark gegründet.
Vor fünf Jahren wurde das Energie-Effizienznetzwerk@Chempark gegründet.
(Bild: Currenta)

Köln – Das Energie-Effizienznetzwerk im Chempark hat sich vor fünf Jahren aufgemacht, um im Verbund Energie einzusparen. Insgesamt sollten im Chempark 100 Millionen kWh eingespart werden. Fünf Jahre später ist klar: Das Ziel wurde deutlich übertroffen. Über 130 einzelne Projekte der Netzwerk-Unternehmen haben dafür gesorgt, dass der Energiebedarf an den Niederrheinstandorten um rund 130 Millionen kWh pro Jahr gesunken ist. Zum Vergleich: Das entspricht dem Strombedarf von über 32.000 Vier-Personen-Haushalten.

Currenta übernahm die Rolle des Netzwerkträgers und Moderators. Frank Hyldmar, Currenta-CEO: „Besonders in der chemischen Industrie stehen ressourcenschonende Effizienzmaßnahmen seit vielen Jahren im Fokus. Die Ziele zu einem wesentlich nachhaltigerem wirtschaften sind bekannt. Wir wollen Teil der Lösung für die Gesellschaft sein und haben mit dem Erfolg beim Energie-Effizienznetzwerk im Chempark hier einen weiteren Teil beitragen können.“

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Der Currenta-Chef ergänzt zudem, dass die Umsetzung und Planung von Einsparungen, nachhaltigen Projekten und ressourcenschonenden Projekten in der Entscheidung der Unternehmen bleiben müsse. „Wir, die Gesellschaft benötigt gemeinsame Ziele, ein „weiter so“ kann es nicht geben.“ Aber durch Gesetzgebung oder Vorgaben dürfe die Flexibilität und die Eigenständigkeit der Unternehmen nicht verloren gehen. „Wir begrüßen es sehr, dass Politik und Wirtschaft mit der Initiative der Energie-Effizienznetzwerke diese flexible, aber auch verbindliche Möglichkeit zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz gefunden haben“, so Hyldmar weiter. „Der Erfolg des Netzwerkes im Chempark zeigt, dass dabei auch Ziele deutlich übertroffen werden können.“

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