02.07.2025: 500 Jobs bei CSL in Marburg auf der Kippe
Madrid (ots/PRNewswire) *15:02 – Mabxience gibt Zulassung von Denosumab-Biosimilars durch die Europäische Kommission bekannt
Mabxience, eine Mehrheitsbeteiligung von Fresenius Kabi mit einer Teilbeteiligung von Insud Pharma, gibt bekannt, dass die Europäische Kommission die Zulassung für die Denosumab-Biosimilars Denbrayce und Izamby erteilt hat. Diese Zulassung folgt auf eine positive Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) und stellt einen wichtigen Meilenstein in der Mission von Mabxience dar, weltweit hochwertige, zugängliche und erschwingliche Therapien anzubieten.
Denbrayce , das sich auf Xgeva von Amgen bezieht, ist für die Prävention skelettbezogener Ereignisse bei Erwachsenen mit fortgeschrittenen bösartigen Erkrankungen des Knochens sowie für die Behandlung von Erwachsenen und skelettreifen Jugendlichen mit Riesenzelltumoren des Knochens angezeigt.
Izamby , das sich auf Prolia von Amgen bezieht, ist für die Behandlung von Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren und bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko indiziert, einer Erkrankung, bei der die Knochen schwach und bruchanfälliger werden.
«Diese Zulassung ist ein Beweis für das Engagement von Mabxience für wissenschaftliche Exzellenz und für unseren Einsatz, den Zugang zu wichtigen biologischen Therapien zu erweitern», sagte Jurgen Van Broeck, CEO von mAbxience. «Wir sind stolz darauf, dazu beizutragen, die Belastung durch Osteoporose, krebsbedingte Knochenerkrankungen und seltene Knochenkrankheiten in Europa zu verringern. Dieser Meilenstein bringt uns einen Schritt näher an die Sicherstellung, dass mehr Patienten in ganz Europa von hochwertigen, erschwinglichen Behandlungsoptionen profitieren können.»
Marburg (dpa/lhe) *14:26 – 500 Jobs bei CSL in Marburg auf der Kippe
Angesichts der geplanten Einstellung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Biotechnologieunternehmens CSL in Marburg sind rund 500 Arbeitsplätze in Gefahr. Wie die schrittweise Schließung genau umgesetzt werden soll, sei Gegenstand der Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern, sagte eine Sprecherin.
Bereits am Dienstag hatte das Unternehmen die Pläne bekanntgegeben. Die Entscheidung, sei nicht leichtfertig getroffen worden, sagte Martin Vey, Geschäftsführer der CSL Innovation GmbH, laut Mitteilung. Sie sei Teil einer umfassenden Strategie, bei der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Unternehmen zusammengeführt und Komplexität reduziert werden sollten. Man reagiere damit auf veränderte Rahmenbedingungen. Ziel sei, Innovationen langfristig zu sichern.
Berlin (ots) *13:54 – Hauptstadtkongress 2025: „Gendermedizin muss interdisziplinär gelebt werden”
- Auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress diskutierten Expertinnen und Experten aus Medizin und Sozialversicherung in der Session «Gendermedizin» über die aktuellen politischen und medizinischen Entwicklungen in der Frauen- und Männergesundheit. Sie forderten ein stärkeres Bewusstsein für geschlechtsspezifische Unterschiede in Diagnostik und Therapie sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Das Prinzip «One Size Fits All» wird den spezifischen Bedürfnissen in der Medizin nicht immer gerecht. Gerade in der Gesundheitsversorgung wächst das Bewusstsein um die Bedeutung und den Nutzen einer gendersensiblen Medizin. In seinem Grußwort betonte Dr. Georg Kippels, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, die wachsende Bedeutung der Gendermedizin in der Gesundheitspolitik. Er forderte eine wesentlich stärkere Berücksichtigung von hormonell beeinflussten Gesundheitszuständen wie Menopause, Endometriose oder Lipödem im Versorgungssystem und eine Konzentration auf Prävention zur Gesunderhaltung der Menschen.
Berlin (ots) *13:53 – Life-Science-Strategie ist ein wichtiger Baustein der europäischen Daseinsvorsorge
Die EU-Kommission hat heute weitreichende Pläne zur Förderung des europäischen Life-Science-Sektors bis 2030 vorgestellt.
Ziel des ambitionierten Maßnahmenbündels ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Bereichen wie Biotechnologie, klinische Forschung, Medizinprodukte und neuartige Lebensmittel zu sichern und auszubauen. Pharma Deutschland begrüßt die geplanten Schritte ausdrücklich. Der Verband sieht in den Maßnahmen die Chance, europäische Forschungs- und Wachstumspotenziale mithilfe einer gemeinsamen Strategie zu heben. Besonders positiv bewertet Pharma Deutschland geplante Reformen bei klinischen Studien und die Ankündigung des EU-Biotech Acts. Gerade verbindliche, einheitliche Regelungen für klinische Forschung auf europäischer Ebene können ein wichtiger Schritt gegen die Fragmentierung der Vorschriften und gegen nationale Doppelregulierungen sein.
Stand: 08.12.2025
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«Der regulatorische Flickenteppich behindert grenzüberschreitende Forschung, Arzneimittelentwicklung und Marktzugang massiv. Die europäische Life-Science-Strategie kann dem ein Ende setzen. Eine einheitliche, innovationsfreundliche Regulierung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Strategie erfolgreich ist und die EU im Jahr 2030 der attraktivste Standort für Lebenswissenschaften weltweit ist», betont Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland.
Berlin (dpa) *13:15 – Kabinett stimmt Abkommen zu Gasförderung vor Borkum zu
Die umstrittenen Pläne zur Gasförderung vor der Nordseeinsel Borkum haben eine wichtige Hürde genommen. Das Kabinett stimmte in Berlin einem Gasförder-Abkommen mit den Niederlanden zu. Das völkerrechtliche Abkommen ist nötig, weil es um die Erschließung grenzüberschreitender Gasfelder geht. Umweltverbände und Teile der niedersächsischen Landesregierung sind gegen das Vorhaben. Beschlossene Sache ist die Förderung mit dem Kabinettsbeschluss noch nicht. Nötig ist noch ein sogenanntes Vertragsgesetz, dem laut Wirtschaftsministerium Bundestag und Bundesrat zustimmen müssen. Zudem stehen noch mehrere Gerichtsentscheidungen aus.
Der Beschluss der Bundesregierung ist eine Kehrtwende gegenüber dem Kurs der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte während seiner Amtszeit erklärt, vor einer Unterzeichnung des Abkommens mögliche Gerichtsurteile abwarten zu wollen. Ein Bündnis von Umweltschutzorganisationen um die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Insel Borkum klagt vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg gegen die Gasförderung. Sie fürchten Umweltschäden für das benachbarte Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer.
Vancouver, Bc (ots/PRNewswire) *13:06 – Geheimhaltungsvereinbarung mit Saudi Aramco
Curve Energy bestätigt, dass seine hundertprozentige Tochtergesellschaft, Curve Energy Pte Ltd, eine Geheimhaltungsvereinbarung (Non-Disclosure Agreement, NDA) mit Saudi Aramco Technologies Company, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Saudi Aramco, abgeschlossen hat. Die NDA formalisiert die laufenden Gespräche und den Informationsaustausch zwischen den beiden Parteien.
Frankfurt/Main (dpa) *10:01 – Auftragsplus nährt Zuversicht im Maschinenbau
Hoffnungsschimmer für Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer im Mai: Real neun Prozent mehr neue Aufträge als ein Jahr zuvor - und das vor allem aus dem Ausland - nähren die Zuversicht in der exportorientierten Branche trotz des Zollstreits mit den USA. Die Entwicklung bestätige den «leichten Optimismus für das zweite Halbjahr», fasst der Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Johannes Gernandt, die aktuelle Lage zusammen. Das Inlandsgeschäft legte im Mai bereinigt um Preissteigerungen um zwei Prozent zu, die Aufträge aus dem Ausland stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwölf Prozent. «Allerdings war der Mai des Vorjahres ein besonders schwacher Ordermonat und damit die Vergleichsbasis entsprechend niedrig», relativierte Gernandt.
Dennoch - und trotz eines Dämpfers im April - steht für die ersten fünf Monate des laufenden Jahres ein leichtes Auftragsplus von drei Prozent in den Büchern. Treiber war allein das Auslandsgeschäft mit vier Prozent Zuwachs, während die Bestellungen im Inland zum Vorjahreszeitraum unverändert blieben. Für das Gesamtjahr erwartet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unverändert einen Rückgang der Produktion «Made in Germany» um preisbereinigt (real) zwei Prozent. «Die weltweite Unsicherheit bleibt hoch. Umso wichtiger ist, dass die EU sich rasch mit den USA auf ein Ende der laufenden Handelsstreitigkeiten einigt und es nicht zu weiteren Eskalationen kommt», betonte Gernandt.