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Seit 2022 über ein Viertel weggebrochen: Kunststoffe kommen nicht aus der Krise

Quelle: Plastics Europe 2 min Lesedauer

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Kunststoffe boomen weltweit - aber nicht in Deutschland. Während die internationale Produktion zulegt, folgt im Inland Rückgang auf Rückgang. Wird ausgerechnet die vernetzte Wertschöpfung zur Falle für den Sektor?

Wird die integrierte Wertschöpfung zum Standort-Risiko? Seit Beginn der Energiekrise 2022 summiert sich der Produktionsrückgang der Kunststofferzeuger in Deutschland auf mehr als 26 Prozent.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Wird die integrierte Wertschöpfung zum Standort-Risiko? Seit Beginn der Energiekrise 2022 summiert sich der Produktionsrückgang der Kunststofferzeuger in Deutschland auf mehr als 26 Prozent.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die deutsche Kunststofferzeugung steckt weiterhin in der Krise – 2025 entwickelten sich alle zentralen wirtschaftlichen Kennzahlen negativ: Die Produktion sank um 4,5 Prozent, der Umsatz um 7,6 Prozent auf 24,6 Milliarden Euro, die Exporte um 5,5 Prozent. Ursachen waren nach Ansicht der Branchenorganisation Plastics Europe die schwache Konjunktur und die damit verbundene geringere Nachfrage, zunehmender Wettbewerb aus dem Ausland sowie anhaltende Handelskonflikte. Unter anderem war die Umlenkung von chinesischen Produkten, die ursprünglich für den US-amerikanischen Markt vorgesehen waren, nach Europa deutlich sichtbar.

Seit Beginn der Energiekrise 2022 summiert sich der Produktionsrückgang der Kunststofferzeuger in Deutschland auf mehr als 26 Prozent, während die weltweite Nachfrage nach Kunststoffen weiter gestiegen ist. Das teilte Plastics Europe Deutschland, der Verband der Kunststofferzeuger, auf seiner Wirtschaftspressekonferenz mit.

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