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Kühlwasser-Pumpen Premiere für Caprari-Wasserpumpen bei Oxxynova

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Der Grundstoffchemie-Hersteller Oxxynova hat seine in die Jahre gekommenen Pumpen im Kühlwasserkreislauf seines Betriebs in Steyerberg bei Hannover auf aktuellen Stand der Technik gebracht. Ganz pragmatisch kombinierte er Wasserpumpen der neuen „High Flow“-Serie von Caprari mit 45 Jahre alten Elektromotoren.

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Pumpenanlage nach der Umrüstung: Die modernen Caprari-Pumpen arbeiten auch mit älteren Motoren.
Pumpenanlage nach der Umrüstung: Die modernen Caprari-Pumpen arbeiten auch mit älteren Motoren.
(Bild: Caprari)

Fürth – Den Einbau übernahm der Caprari-Partner Frerk Elektromotoren aus Liebenau bei Hannover. Dort ist man seit über 50 Jahren auf Motoren und Pumpen spezialisiert. Die 250 kW-Hochspannungsmotoren – alt, aber zuverlässig – wurden überholt. Dabei änderte Frerk unter anderem die Motordrehrichtung und das Kühlluftsystem. Etwa drei Tage je Motor dauerten die Arbeiten in der Zentralwerkstatt des Caprari-Partners. Der eigentliche Einbau der Pumpen gestaltete sich vergleichsweise einfach, da kaum Änderungen an der Kundenanlage erforderlich wurden.

Für die Arbeiten inklusive Inbetriebnahme hatte Caprari maximal ein Tag je Pumpe verschlagt. Ein Spezialist aus dem Herstellerwerk begleitete die Arbeiten zu Beginn, doch die nur wenig Platz beanspruchenden und modular aufgebauten Pumpen ließen sich ohne Schwierigkeiten anpassen.

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Geliefert wurden das Modell FEL 56/1-171/355 aus Capraris „High Flow-Line“, eine vertikale Wellenpumpe mit Überflur-Druckstutzen. Die High Flow zählt zu den modernsten und leistungsstärksten Baureihen des Herstellers. Je nach Modell bewegen die Pumpen bis zu 18.000 m3/h mit Förderhöhen bis 220 Metern. Oxxynova wählte ein kleineres Modell, ausgelegt auf m3/h und 45 m maximaler Förderhöhe, das mit 1480 U/min betrieben wird. Die Pumpe ist 3,30 m lang, mit Motor misst die Kombination 5,90 m.

Der Hersteller hat die Baureihe zum Einsatz in Brunnen und Becken, in Trockenaufstellung oder in unter Druck stehenden Tanks konzipiert. Das Pumpengehäuse ist dabei stets im Fördermedium eingetaucht, der Elektromotor trocken aufgestellt. Motoren mit höchster Energieeffizienz sind einsetzbar und per Frequenzumrichter leicht an verschiedene Betriebspunkte anpassbar.

Im Werk von Oxxynova werden jährlich 240.000 t flüssiges DMT (Dimethylterephthalat), ein Kunststoffvorprodukt, hergestellt. Durch die sukzessive Montage der Pumpen musste die Produktion nicht abgeschaltet werden. Das Projekt war nach vier Monaten wie geplant reibungslos abgeschlossen.

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