Lebenszykluskosten von Pumpen & Kompressoren
Rotating Equipment: Der Kosten-Eisberg unter der Betriebsoberfläche

Aktualisiert am 03.02.2026 Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

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Sparen, koste es was es wolle? Diese Rechnung geht bei Pumpen, Verdichtern und Armaturen nicht immer auf, ist doch die Investition bloß die Spitze des Kosten-Eisbergs: Die Lebenszykluskosten (LCC) von Rotating Equipment sind ein entscheidender Faktor bei der Wahl des richtigen Systems. Was schnell übersehen wird: Der größte Teil dieser Kosten fällt während des Betriebs an, nicht bei der Anschaffung selbst.

Schauen Sie unter die Oberfläche: Gerade bei so energie- und wartungsintensiven Aggregaten wie Pumpen sind die Investitionskosten nur die Spitze des Eisbergs.(Bild:  Natalya - stock.adobe.com, KSB [M])
Schauen Sie unter die Oberfläche: Gerade bei so energie- und wartungsintensiven Aggregaten wie Pumpen sind die Investitionskosten nur die Spitze des Eisbergs.
(Bild: Natalya - stock.adobe.com, KSB [M])

Mit dem Kauf ist es nicht getan: Wo Medium gefördert werden soll, ist der Ruf nach einer Pumpe, einem Verdichter oder einer Armatur nicht weit. Also, rasch die nötigen Anforderungen definiert und mit dem Lastenheft unter dem Arm aufs Einkaufstour gegangen. Wer das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet, bekommt den Zuschlag. Doch damit könnte das dicke Ende erst noch kommen: Denn ähnlich wie beim Auto entstehen im Betrieb weitere Kosten.

Da wäre zuallererst die Energie: Da die Aggregate elektrische Energie in Bewegung umwandeln, brauchen sie dafür Energie. Und das nicht zu knapp: Experten des VDMA schätzen, das rund 80 Prozent der Gesamtkosten einer Pumpe auf den Stromverbrauch zurückgehen. Pumpenhersteller KSB rechnet mit 45 Prozent Energie- und 30 Prozent sonstigen Betriebskosten (also für Wartung, Reparatur etc.). Die eigentliche Investition macht lediglich rund zehn Prozent aus.