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Oxea nutzt digitalen Zwilling für disziplinübergreifende Integration

| Redakteur: Alexander Stark

Aucotecs Plattform Engineering Base (EB) stellt künftig bei Oxea die Konsistenz von Anlage und digitalem Abbild sicher. Der Hersteller von Oxo-Chemikalien hat sich entschieden, seine Anlagen von der ersten Skizze bis zur vorausschauenden Wartung mit dem datenzentrierten, kooperativen System zu entwickeln und zu betreiben.

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Engineering Base von Aucotec bildet die Basis für Oxeas digitale Anlagenzwillinge über ihren gesamten Lebenszyklus.
Engineering Base von Aucotec bildet die Basis für Oxeas digitale Anlagenzwillinge über ihren gesamten Lebenszyklus.
(Bild: Oxea)

Monheim am Rhein; Hannover – Künftig sollen digitale Zwillinge die Anlagen von Oxea über den gesamten Lebenszyklus abbilden. Modernes Engineering die vielfältigen Arbeitsabläufe, Dokumente, Daten und Änderungen der verschiedenen Disziplinen und Zulieferer sollen dafür konsistent zusammengeführt werden. Die dabei genutzte Software stammt von Aucotec. Deren Plattform Engineering Base (EB) reduziert nun die Tool-Vielfalt bei dem Kunden und vereint Basic Engineering samt Simulations-Unterstützung, Detail Engineering sowie Operation & Maintenance.

Das integrative Konzept, die Optimierung interdisziplinärer Workflows, der Einsatz zukunftsfähiger Cloud-Technologie und die einfache, intuitive Bedienung hätten Oxea ebenso überzeugt wie dasVerständnis für Standards wie Dexpi oder NE 150, erklärte Aucotec-Vorstand Uwe Vogt .Auf Oxea-Seite sieht Dr. Oliver Bülters, Leiter der Abteilung Engineering, sein Unternehmen auf einem guten Weg zu Industrie 4.0. Für ihn liegt der Schlüssel zur Digitalisierung vor allem in digitalen Zwillingen, Anlagenmodellierung, Predictive Maintenance sowie vollintegrierten, vernetzten Systeme und Prozessen. Der Einsatz von EB wird nach seiner Ansicht all diese Themen massiv unterstützen. Durch die Prozess- und Design-Optimierung erwartet er zudem deutlich reduzierte Engineering- und Betriebskosten. Aucotec habe darüber hinaus bei der gründlichen Systemrecherche das überzeugendste Konzept zur Datenmigration vorgelegt.

Bülters verweist direkt auf den Kern der Plattform: das universelle, jederzeit für jeden Anwender aktuelle, global zugängliche und stets konsistente Datenmodell der Anlage. Planer, Simulationsspezialisten, Vorfertigung, Montage und der laufende Betrieb greifen künftig auf EBs digitalen Anlagenzwilling zu. Schwer zu pflegende Papierdokumentationen würden ebenso entfallen wie der Abgleich redundanter Datentöpfe verschiedener Tools. Zudem lassen sich die einzelnen Entwicklungsschritte einer Anlage, inklusive Prüf- und Freigabeprozesse, leicht und dauerhaft nachvollziehen.

Da sich EB in der Evaluation als sehr anpassbar und offen für die Integration in Oxeas System-Landschaft erwiesen hat, auch bei der Integration von SAP-Daten, ist die Plattform laut Oliver Bülters für den gesamten Konzern interessant. Als mögliche weitere Nutzer sind die Niederlassungen Marl, Amsterdam und Nanjing, China, im Gespräch.

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