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Orangefarbene Wolke in Ludwigshafen – BASF forscht nach Ursache

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17.06.2021

Washington (dpa) *18:28 Uhr – USA investieren 3,2 Milliarden in Entwicklung antiviraler Medikamente

Die USA wollen 3,2 Milliarden US-Dollar (etwa 2,6 Milliarden Euro) in die Entdeckung und Entwicklung antiviraler Medikamente zur Behandlung der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 investieren. Der US-Immunologe Anthony Fauci stellte die Pläne am Donnerstag bei einem Briefing der Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses in Washington vor.

Das «Antivirale Programm für Pandemien» bringe führende Wissenschaftler aus der akademischen Forschung und der Industrie zusammen, um die Entwicklung neuer antiviraler Medikamente zu beschleunigen. Pharmaunternehmen wie Pfizer, Roche oder Merck arbeiteten bereits an solchen Substanzen, sagte Fauci. Finanziert werden soll das Programm mit Mitteln aus dem «amerikanischen Rettungsplan», einem billionenschweren Maßnahmenbündel, das der Kongress im März verabschiedet hatte.

Antivirale Medikamente stellten auch eine weitere «Verteidigungslinie» gegen besorgniserregende Varianten und künftige Bedrohungen durch Viren mit «pandemischem Potenzial» dar, führte Fauci fort. Für viele solche Viren gebe es noch immer nur wenige Behandlungsmöglichkeiten. Fauci nannte als Beispiele die Familien der Filoviren, zu der etwa das Ebolavirus zählt, oder der Flaviviren, zu der das Dengue-, das Westnil- und das Zikavirus gehören.

Während in der Corona-Pandemie im Rekordtempo gleich mehrere Impfstoffe zugelassen wurden, fehlt noch immer ein Mittel, das das Virus spezifisch bekämpft. Bei Klinik-Patienten wird bislang vor allem das entzündungshemmende und lange bekannte Kortikoid Dexamethason eingesetzt. Es soll eine überschießende Immunreaktion bremsen, die bei Covid häufig auftritt. In Deutschland gehört es zu den in der nationalen Leitlinie empfohlenen Medikamenten zur stationären Therapie von Covid-Patienten.

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