Newsticker Juni: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Orangefarbene Wolke in Ludwigshafen – BASF forscht nach Ursache

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24.06.2021

Tübingen (dpa) *15:53 Uhr – Curevac sieht sich inzwischen als kommerzielles Pharma-Unternehmen

Die Tübinger Firma Curevac sieht sich mittlerweile mehr als kommerzielles Pharma-Unternehmen - und weniger als vorrangig durch Forschung geprägte Biotech-Firma. Gründe dafür seien vor allem die zahlreichen Kooperationen mit großen Pharma-Unternehmen etwa bei der Zusammenarbeit für die Entwicklung und Produktion von Corona-Impfstoffen, wie Vorstandschef Franz-Werner Haas bei der Online-Hauptversammlung mit Investoren am Donnerstag in Tübingen sagte.

Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 als Start-up gegründet und hat sich auf die sogenannte mRNA-Technologie spezialisiert. Neben Corona-Impfstoffen entwickelt Curevac etwa auch Impfstoffe gegen Tollwut oder Gelbfieber sowie Mittel zur Krebsbekämpfung.

Potsdam (dpa/bb) *17:12 Uhr – Wasserstoffcluster Ost-Brandenburg im Aufbau

Das geplante Wasserstoffcluster Ost-Brandenburg soll im Land Industrie- und potenzielle Erzeugungsstandorte für grünen Wasserstoff vernetzen. Ziel sei auch, die Infrastruktur in diesem Bereich in Richtung Osteuropa voranzutreiben, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Donnerstag.

Ministerium und die Wirtschaftsförderung des Landes koordinierten das Vorhaben. Beteiligt sind nach den Angaben unter anderem das Stahlunternehmen Arcelor Mittal, die Chemieunternehmen BASF und PCK und die Energieversorger Ewe und Enertrag und sowie die Leag.

Saarbrücken (dpa/lrs) *12:49 Uhr – Bund gibt 20 Millionen Euro für pharmazeutische Forschung frei

Rund 20 Millionen Euro für das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) hat der Haushaltsausschuss des Bundestages jetzt freigegeben. Sie sind der erste Teil von insgesamt 47 Millionen Euro, die das HIPS bis 2026 bekommen soll, teilte die Staatskanzlei des Saarlandes am Donnerstag mit. Das Geld soll zur Finanzierung eines Erweiterungsbaus und zur weiteren Stärkung der Forschung eingesetzt werden.

Die 47 Millionen Euro waren im November 2020 vom Haushaltausschuss als zusätzliche Bundesmittel beschlossen worden. Im gleichen Zeitraum stellt das Land zusätzlich 23 Millionen Euro bereit, so dass sich die Gesamtkosten für den geplanten Ausbau über eine Laufzeit von fünf Jahren auf 70 Millionen Euro belaufen. Mit den Mitteln sei «der Weg frei für einen kraftvollen Ausbau der pharmazeutischen Forschung made in Saarland», teilte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) mit.

München (dpa) *11:18 Uhr – Wacker Chemie: Produktionspläne für Curevac-Impfstoff stehen

Trotz des Rückschlags für den Corona-Impfstoffkandidaten von Curevac hält Wacker Chemie an seinen Produktionsplänen für das Mittel fest. Aktuell gebe es keine Änderungen, die Verträge stünden, sagte eine Wacker-Chemie-Managerin am Donnerstag. Mitte Juni hatte Curevac Studiendaten vorgelegt, die eine deutlich geringere Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten zeigen als bei bereits zugelassenen Vakzinen. Allerdings sieht das Tübinger Unternehmen dennoch weiter gute Chancen auf eine Zulassung.

Wacker hat in den Niederlanden eine Produktion für den mRNA-Impfstoff aufgebaut. Bereits zur Jahresmitte könnte den Angaben nach die nötige Geschwindigkeit erreicht werden, um 100 Millionen Dosen pro Jahr herzustellen. Und selbst wenn es mit der Auftragsproduktion für Curevac nichts werden sollte, wären die finanziellen Folgen eher gering, hieß es am Donnerstag. Die Produktionsplattform könne auch zur Herstellung von Impfstoffen anderer Hersteller oder ganz anderer mRNA-Medikamente genutzt werden.

Berlin (dpa) *09:41 Uhr – Merkel verteidigt Patentschutz für Corona-Impfstoffe

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erneut klar gegen eine Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe ausgesprochen. In ihrer Regierungserklärung im Bundestag plädierte sie am Donnerstag im Bundestag dafür, die Produktion von Impfstoffen für ärmere Länder über eine verstärkte Lizenzvergabe zu erhöhen.

Die USA hatten die Aussetzung der Patente ins Gespräch gebracht, um die Produktion von Impfstoffen für ärmere Länder zu erhöhen. Neben Deutschland sind auch Großbritannien und die EU-Kommission dagegen.

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