Chemieunternehmen und Start-ups
Offen für Ideen: Zeigt Open Innovation der Chemie den Weg aus der Stagnation?

Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

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Flache Hierarchien und offene Türen? Das gilt scheinbar nicht, wenn es um die F&E-Aktivitäten großer Chemieunternehmen geht. Aber ist das noch zeitgemäß? Und wie könnte eine Alternative aussehen?

Steht immer offen: Die Zusammenarbeit mit Partnern außerhalb der eigenen Organisation öffnet neue Türen für F&E-Prozesse.(Bild: ©  bluebackimage, Funtay - stock.adobe.com)
Steht immer offen: Die Zusammenarbeit mit Partnern außerhalb der eigenen Organisation öffnet neue Türen für F&E-Prozesse.
(Bild: © bluebackimage, Funtay - stock.adobe.com)

Die Chemieindustrie wirkt oft wie ein Dinosaurier: Schwergewichtige Großkonzerne mit oft über hundertjähriger Geschichte dominieren den Markt. Echte Disruption scheint anderswo stattzufinden. Dafür gibt es auch Gründe: Die Forschung im Reich der Moleküle ist extrem aufwendig. Nur Weltkonzerne scheinen diese Last allein stemmen zu können. Aber muss das so sein? Kleine Unternehmen und Start-ups entstammen – zumindest in der Chemie – meist dem universitären Umfeld. Mit einer großen Forschungstiefe und ohne den Overhead einer großen Organisation im Hintergrund können sie schnell und effizient innovative Produkte und Verfahren entwickeln. Schon heute ergänzt, gerade in der Pharmazie, die Auftragsforschung bestehende Entwicklungsprozesse.