Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Nach Aktionärskritik: Bayer will Vorstandsvergütung ändern

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24.04.2023

Dortmund (dpa) *17:04 Uhr – Pumpenhersteller Wilo mit deutlichem Umsatz- und Gewinnplus

Der Pumpenhersteller Wilo hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 14,2 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro geschraubt und deutlich mehr verdient. Wachstumstreiber waren unter anderem Preiserhöhungen und ein höherer Mengenabsatz, wie das Familienunternehmen am Montag in Dortmund mitteilte. Das Vorsteuerergebnis (EBITDA) des Unternehmens stieg um 8,6 Prozent auf 196,7 Millionen Euro. Unterm Strich blieben 61,1 Millionen Euro in den Konzernkassen, ein Plus von fast 25 Prozent.

Für das laufende Jahr rechnet Wilo mit einer Umsatzsteigerung «im mittleren einstelligen Bereich». Für das EBITDA kündigte die Firma eine «moderate Erhöhung» an.

Biberach an der Riß/Ingelheim (dpa/lrs) *14:19 Uhr – Medikamente aus Zellen – Boehringer Ingelheim erweitert Standort

Acht Stockwerke und ein Labor so groß wie fünf Fußballfelder: Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat an seinem Standort im baden-württembergischen Biberach ein neues Entwicklungszentrum für Biotechnologie eröffnet. Dort sollen Wissenschaftler neue Medikamente und Therapien etwa mit Antikörpern, Proteinen und Viren entwickeln.

«Hier wird die Grundlage geschaffen für die Medikamente von morgen», sagte Veit Bergendahl, Leiter klinische Herstellung, am Montag bei einem Rundgang durch das neue Gebäude. Aus Zellkulturen werden dort etwa Medikamente zur Behandlung von Krebs oder Immunerkrankungen entwickelt.

Rund 350 Millionen Euro hat sich der Pharmakonzern das Entwicklungszentrum kosten lassen. Begonnen hatte der Bau 2018. Neu seien vor allem die kurzen Wege. So seien Analytik, Prozessentwicklung und klinische Studie unter einem Dach. «In der Regel ist das auf drei Gebäude verteilt», erklärte Bergendahl.

Zur Eröffnung kam auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). «Die Gesundheitsbranche ist für unser Land zentral», sagte er. Dort seien mehr Menschen beschäftigt als im

Fahrzeug- und Maschinenbau.

Das familiengeführte Unternehmen hat seinen Sitz in Ingelheim, der zweite große Standort ist Biberach an der Riß. Boehringer Ingelheim gehört zu den größten deutschen Pharmaherstellern und hat nach eigenen Angaben weltweit mehr als 53.000 Beschäftigte.

Rostock (dpa/mv) *03:30 Uhr – Yara und VNG kooperieren am Ammoniak-Standort Rostock

Der norwegische Chemikalien-, Dünger- und Industriegaskonzern Yara und der Leipziger Gasimporteur VNG wollen in Rostock beim Auf- und Ausbau einer Infrastruktur für klimafreundlichen Ammoniak beziehungsweise Wasserstoff kooperieren. Beide Unternehmen wollen dazu am Montag im Rahmen eines Festaktes am Yara-Standort in Poppendorf bei Rostock eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen.

Yara Clean Ammonia (YCA) und VNG wollen bei der Lieferung, Lagerung und Umwandlung von Ammoniak in Wasserstoff zusammenarbeiten. Yara International ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Ammoniakhandel und betreibt in Rostock das größte Ammoniaktanklager Deutschlands. VNG ist ein europaweit aktiver Unternehmensverbund mit über 20 Gesellschaften und rund 1600 Mitarbeitern.

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