Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Nach Aktionärskritik: Bayer will Vorstandsvergütung ändern

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11.04.2023

Prag (dpa/sn) *17:04 Uhr – Sachsen und Tschechien erweitern Kooperation für Wasserstoff-Netze

Bei einem Treffen von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) mit dem tschechischen Minister für Industrie- und Handel, Josef Sikela, vereinbarten beide Seiten am Dienstag in Prag unter anderem eine Kooperation beim Aufbau und der Nutzung europäischer Netze für

Energie- und Wasserstoffleitungen. Trassen für Erdöl und Erdgas, die seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine nicht mehr genutzt werden, sollen dabei zum Transport von Wasserstoff umgerüstet werden. «Tschechien und Sachsen haben durchaus vergleichbare Wirtschaftsstrukturen, sind industriell geprägt und zugleich Automobil-Land», sagte Dulig der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb seien beide Länder auf preiswerte Energie angewiesen. Das Thema Wasserstoff spiele dabei eine zentrale Rolle. Man habe vereinbart, Vorzeigeprojekte im Bereich der Mobilität voranzubringen, etwa grenzüberschreitenden Verkehr mit Bus und Bahn auf der Basis von Wasserstoff-Antrieb.

Auch mit Blick auf den Wiederaufbau in der Ukraine mit europäischer Hilfe sehen sich Sachsen und Tschechien auf einer Linie. Das betreffe nicht nur die reine Bauwirtschaft, betonte Dulig. «Wir müssen die Ukraine auch wieder befähigen, eine eigenständige Wirtschaft aufzubauen, modern und unabhängig zu werden. Dazu können Tschechien und Sachsen ihren Teil beitragen und sollten sich, gemeinsam mit Polen, an die europäische Spitze der Hilfsländer setzen.»

Binz/Berlin (dpa/mv) *16:46 Uhr – Petition gegen Rügener LNG-Terminal

Eine Bundestagspetition gegen ein Flüssigerdgas (LNG)-Terminal vor oder auf Rügen hat die benötigte Anzahl an Unterstützern erreicht. Vom Petitionsausschuss des Bundestags seien mehr als 61 000 Mitzeichnungen bestätigt worden, sagte ein Sprecher der Organisatoren am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Petenten sollten am 8. Mai öffentlich vom Petitionsausschuss des Bundestags angehört werden. Dafür waren mindestens 50 000 Unterstützer notwendig.

Die Petition richtet sich gegen die Aufnahme Rügens als Standort in das LNG-Beschleunigungsgesetz. Damit würde ein dort geplantes Terminal als priorisiertes Vorhaben eingestuft und der Weg für ein schnelleres Genehmigungsverfahren geebnet.»

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