Trenntechnik im Einsatz Flottweg eröffnet Technologiezentrum für Prozessentwicklung

Quelle: Flottweg 2 min Lesedauer

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Neue Trennprozesse sollen bei Flottweg künftig schneller den Weg vom Labor in die industrielle Anwendung finden. Dafür hat der Trenntechnik-Anbieter in Vilsbiburg ein neues Process Center eröffnet, in dem Kunden ihre Materialien unter realitätsnahen Bedingungen testen, Prozesse optimieren und Investitionsentscheidungen absichern können.

Im neuen Flottweg Process Center werden kundenspezifische Trennverfahren unter realistischen Bedingungen getestet und optimiert.(Bild:  Flottweg)
Im neuen Flottweg Process Center werden kundenspezifische Trennverfahren unter realistischen Bedingungen getestet und optimiert.
(Bild: Flottweg)

Der Trenntechnik-Spezialist Flottweg hat an seinem Hauptsitz im bayerischen Vilsbiburg sein neues Process Center offiziell eröffnet. Mit einer Investitionssumme von rund 15 Millionen Euro schafft das Unternehmen damit eine zentrale Plattform für Kundenversuche, Prozessentwicklung und anwendungsnahe Tests im industriellen Maßstab.

Im Rahmen der Einweihungsfeier begrüßte der Vorstand zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Projektbeteiligte zur offiziellen Inbetriebnahme des neuen Technologiezentrums. Zu den Ehrengästen zählten unter anderem der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, sowie die 1. Bürgermeisterin der Stadt Vilsbiburg, Sibylle Entwistle.

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In ihren Grußworten würdigten sie die Investition als klares Bekenntnis zum Standort und zur Innovationskraft der Region. „Flott weg in die Zukunft“, so Aiwanger, werde es mit dem neuen Process Center gehen. Bürgermeisterin Entwistle betonte zudem die enge Verbundenheit des Unternehmens mit der Stadt und das Engagement vieler Mitarbeitender im gesellschaftlichen Leben vor Ort.

Von der Idee zum Prozess

Einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und die technische Konzeption des Process Centers gab Stefan Bichelmeier, Leiter der Verfahrenstechnik. Das Zentrum fungiert als entscheidende Schnittstelle zwischen Labor und industrieller Anwendung. Er erläuterte, wie das Process Center gezielt darauf ausgerichtet wurde, Kundenanwendungen unter realitätsnahen Bedingungen im größeren Maßstab zu testen.

„Sehr häufig beginnt alles hier in Vilsbiburg – im Labor“, erklärt der Vorstandvorsitzende Dr. Kersten Christoph Link. „Das Process Center schafft die Voraussetzungen, um aus einer Idee eine realisierbare, robuste und wirtschaftliche Lösung zu entwickeln.“

Für diese Versuche bringen Kunden ihre eigenen Materialien mit – von Mineralölen über Kunststoffe bis hin zu Lebensmitteln. Nach ersten Untersuchungen im Labor werden diese im Process Center unter Einsatz von Dekanterzentrifugen, Separatoren und weiteren Anlagen getrennt, getestet und optimiert. Auf dieser Basis können fundierte Investitionsentscheidungen getroffen werden.

Zentrale Rolle für zukünftige Anwendungen

Auf rund 2000 Quadratmetern vereint das Process Center moderne Labor , Test und Büroflächen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung effizienter, kundenspezifischer Lösungen für ein breites Spektrum industrieller Anwendungen. Ein wachsendes Anwendungsfeld ist dabei die Gewinnung pflanzlicher Proteine, etwa aus Erbsen für Lebensmittel und Ersatzprodukte.

Die Einweihungsfeier nutzte das Unternehmen zugleich, um allen Projektbeteiligten sowie regionalen Partnern und Zulieferern für ihre Unterstützung zu danken. Ihr Engagement habe maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Bauprojekts beigetragen.

Mit der offiziellen Inbetriebnahme des Process Centers will Flottweg seine Position als Entwicklungspartner für maßgeschneiderte Trennlösungen stärken und seine Kompetenzen in der anwendungsnahen Prozessentwicklung weiter ausbauen.

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