Gaseabfüllung Linde errichtet erstes vollautomatisiertes Füllwerk in Marl

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Im Industriepark Dorsten/Marl entsteht das modernste Füllwerk von Linde. Nach der geplanten Inbetriebnahme Ende 2016 werden hier Industriegase sowie Kohlendioxid-Gemische vollautomatisiert in Flaschen und Bündel abgefüllt. Das Konzept des Rhein-Ruhr-Füllwerks soll später an weiteren Standorten des Unternehmens Verwendung finden.

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Spatenstich für das modernste Füllwerk der Linde-Group: Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl, Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Stadt Dorsten, Olaf Reckenhofer, Geschäftsleiter Linde Gas Region Europe Central und Steffen Richter, Head of Cylinder Operations Region Europe Central (v.l.n.r.).
Spatenstich für das modernste Füllwerk der Linde-Group: Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl, Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Stadt Dorsten, Olaf Reckenhofer, Geschäftsleiter Linde Gas Region Europe Central und Steffen Richter, Head of Cylinder Operations Region Europe Central (v.l.n.r.).
(Bild: Linde)

Pullach/Marl – Am Mittwoch feierte Linde den Spatenstich für das erste vollautomatisierte Füllwerk des Unternehmens in Marl. Das Füllwerk, dessen Fertigstellung für Ende nächsten Jahres geplant ist, wird über einen sehr hohen Technisierungs- und Automatisierungsgrad verfügen. So erfolgt der innerbetriebliche Transport der Gasflaschen und Bündel automatisiert, wodurch der Gabelstaplerverkehr auf dem Gelände deutlich reduziert wird.

Darüber hinaus ist die Errichtung eines vollautomatischen Hochregallagers vorgesehen. Und auch eine automatisierte, roboterunterstützte Sortierung und Kommissionierung sind Bestandteil der Planung. Pro Jahr können so über eine Million Flaschen gehandhabt werden. Die hohe Produktivität des Rhein-Ruhr-Füllwerks soll es Linde erlauben, noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche zu reagieren.

Mit dem Neubau wird die gewachsene, dezentrale Werk- und Vertriebsstruktur im Rhein-Ruhr-Gebiet mit ihren überwiegend älteren Füllwerken und zum Teil geringen Lagerkapazitäten abgelöst. Der Standort dient nicht nur zur Abfüllung von Gasen. In Marl werden außerdem Propan, Acetylen und Spezialgase sowie Kleinmengen anderer Gase sicher zwischengelagert.

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