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Lederchemikalien

Lanxess veräußert Geschäft mit Chromchemikalien

| Redakteur: Alexander Stark

Lanxess hat das Geschäft mit Chromchemikalien in den vergangenen Jahren neu aufgestellt.
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Lanxess hat das Geschäft mit Chromchemikalien in den vergangenen Jahren neu aufgestellt. (Bild: Thorsten Martin/ Lanxess)

Lanxess verkauft sein Geschäft mit Chromchemikalien an Brother Enterprises, einen chinesischen Hersteller für Lederchemikalien. Beide Unternehmen haben am 12. August 2019, eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Köln – Lanxess hat sein Geschäft mit Chromchemikalien in den vergangenen Jahren neu aufgestellt. Allerdings passe es nicht mehr zu der strategischen Ausrichtung auf Spezialchemie, so Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender des Spezialchemiekonzerns. Deshalb veräußert das Unternehmen nun diese Geschäfte an Brother Enterprises. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Mit dem Abschluss der geplanten Transaktion wird zum Jahresende 2019 gerechnet.

Das Geschäft mit Chromchemikalien wird vom Geschäftsbereich Leather geführt und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. Der Spezialchemiekonzern stellt diese Chemikalien an zwei Standorten in Südafrika her. In Newcastle produziert das Unternehmen Natriumdichromat, das dort in Teilen zu Chromsäure weiterverarbeitet wird. Am Standort Merebank stellt der Konzern aus Natriumdichromat Chrom-Gerbsalze für die globale Lederindustrie her. Das Werk in Newcastle mit rund 220 Mitarbeitern wird Brother Enterprises im Zuge der Transaktion übernehmen. Die Herstellung von Chrom-Gerbsalzen in Merebank wird das Unternehmen bis voraussichtlich 2024 für Brother Enterprises in Auftragsfertigung weiterführen.

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