Hochleistungs-Kunststoffe Lanxess-Geschäftsbereich High Performance Materials wird rechtlich eigenständig

Redakteur: Alexander Stark

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess überführt seinen Geschäftsbereich High Performance Materials (HPM) in eine eigenständige rechtliche Gesellschaftsstruktur.

Firmen zum Thema

Der Lanxess-Geschäftsbereich High Performance Materials entwickelt Hochleistungs-Kunststoffe, die vor allem in der Automobil- sowie der Elektro- und Elektronikindustrie zum Einsatz kommen.
Der Lanxess-Geschäftsbereich High Performance Materials entwickelt Hochleistungs-Kunststoffe, die vor allem in der Automobil- sowie der Elektro- und Elektronikindustrie zum Einsatz kommen.
(Bild: Lanxess)

Köln – Der Geschäftsbereich HPM von Lanxess stellt Hochleistungs-Kunststoffe her, die vor allem in der Automobil- sowie der Elektro- und Elektronikindustrie zum Einsatz kommen. Speziell die Elektromobilität ist ein zukunftsträchtiges Anwendungsfeld für die Kunststoffe, die dort vor allem für Karosserien, Batteriegehäuse und die Ladeinfrastruktur verwendet werden. „Der weltweite Markt für neue Mobilitätsformen entwickelt sich sehr dynamisch und sortiert sich strategisch neu. Dabei entstehen auch viele innovative Konstellationen und Partnerschaften. Um die Wachstumschancen in diesem Markt bestmöglich nutzen und flexibel agieren zu können, geben wir dem Geschäftsbereich nun eine eigene rechtliche Struktur“, sagte Hubert Fink, Vorstandsmitglied von Lanxess. Mit der Umsetzung beginnt der Konzern im ersten Halbjahr 2022.

Zum Portfolio des Geschäftsbereichs HPM gehören die technischen Kunststoffe Polyamid und Polybutylenterephthalat sowie thermoplastische Faserverbundwerkstoffe. Ein besonderes Merkmal des Geschäftsbereichs ist dem Unternehmen zufolge die hohe Rückwärtsintegration seiner Produktionsprozesse. Für den Geschäftsbereich sind weltweit rund 1900 Mitarbeitende an 14 Standorten tätig. Der Umsatz liegt im niedrigen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich.

(ID:47807241)