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Hochleistungswerkstoffe Lanxess erhöht Kapazität für Verbundwerkstoffe bei Bond-Laminates

| Redakteur: MA Alexander Stark

Bond-Laminates baut seine Produktionskapazität für endlosfaserverstärkte thermoplastische Verbundwerkstoffe der Marke Tepex aus. Das Unternehmen, eine hundertprozentige Tochter von Lanxess, errichtet dazu in Brilon derzeit eine neue, vierte Produktionshalle mit rund 1.500 Quadratmetern Fläche.

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Die technischen Kunststoffe der Marken Durethan und Pocan (PA 6-, PA 6.6- und PBT-Compounds) werden vor allem in der Autobranche und im Bereich Elektrik/Elektronik, aber auch im Bauwesen, in der Medizin sowie in Sport- und Freizeitprodukten eingesetzt.
Die technischen Kunststoffe der Marken Durethan und Pocan (PA 6-, PA 6.6- und PBT-Compounds) werden vor allem in der Autobranche und im Bereich Elektrik/Elektronik, aber auch im Bauwesen, in der Medizin sowie in Sport- und Freizeitprodukten eingesetzt.
(Bild: Lanxess)

Köln/Brilon – Am Standort in Brilon sollen Mitte 2019 zwei weitere Produktionslinien in Betrieb genommen werden. Das Unternehmen produziert bereits auf rund 5.000 Quadratmetern Verbundwerkstoffe für die Automobil-, aber auch für die Elektro- und die Sportindustrie. Durch die Investition in Höhe eines einstelligen Millionen-Euro-Betrags wird die Kapazität deutlich gesteigert, so das Unternehmen. Bond-Laminates schafft mit dem Ausbau bis zu 30 neue Arbeitsplätze.

Neue Compoundieranlage für Hochleistungskunststoffe

Der Lanxess-Geschäftsbereich High Performance Materials investiert darüber hinaus in sein weltweites Produktionsnetzwerk für Hochleistungskunststoffe und errichtet am Standort in Krefeld-Uerdingen für einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag eine weitere Compoundieranlage. Ab der zweiten Jahreshälfte 2019 wird der Hersteller dort technische Kunststoffe der Marken Durethan und Pocan produzieren, die insbesondere in der Automobilbranche sowie der Elektro- und Elektronikindustrie zum Einsatz kommen.

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Darüber hinaus entstehen ein Warenlager und eine Siloanlage. Baubeginn ist im vierten Quartal 2018. Durch die Investition werden rund 20 neue Arbeitsplätze am Standort Krefeld-Uerdingen geschaffen. Die neue Compoundieranlage wird so ausgelegt sein, dass das Unternehmen den Betrieb in den kommenden Jahren bedarfsgerecht um weitere Kapazitäten erweitern kann.

Die endlosfaserverstärkten thermoplastischen Verbundmaterialien werden zunehmend in Serienanwendungen der Automobil-, Unterhaltungselektronik- und Sportindustrie eingesetzt. Der hoch belastbare Werkstoff wird im Spritzgussverfahren ohne zusätzliche Nachbearbeitungsschritte verarbeitet. Im Sportbereich wird das Material beispielsweise für die Herstellung von Schuhsohlen, Fahrradkomponenten, Skischuhen, Körperprotektoren und Helmen verwendet.

Bei Hybrid- und rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen zählen Bauteile für Ladesysteme, Träger und Zellhalter für Batteriesysteme sowie Sensoren und Gehäuseteile für Elektromotoren zu möglichen Anwendungen. Großes Potenzial haben die Materialien dem Unternehmen zufolge außerdem in der Infrastruktur der Elektromobilität wie etwa bei Gehäuseteilen, Schaltern und Anschlussklemmen für Ladesäulen.

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