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Ifo-Konjunkturumfrage Kurzarbeit sinkt weiter – aber nur langsam

| Redakteur: MA Alexander Stark

Die Zahl der Firmen mit Kurzarbeit sinkt weiter langsam. Im August waren es noch 37 % der Unternehmen, die an der Ifo-Konjunkturumfrage teilnehmen. Im Juli waren es noch 42 %.

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Der Anteil an Firmen mit Kurzarbeit war im August über fast alle Branchen hinweg rückläufig.
Der Anteil an Firmen mit Kurzarbeit war im August über fast alle Branchen hinweg rückläufig.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

München – Der Anteil an Firmen mit Kurzarbeit war über fast alle Branchen hinweg rückläufig, auch wenn es insgesamt immer noch viele sind, meldet das Ifo Institut. Spitzenreiter blieb im August die Industrie mit 53 % der Firmen, nach 57 % im Juli. In den aggregierten Zahlen der großen Wirtschaftszweige verbergen sich aber riesige Unterschiede.

In Industriebetrieben betrug der Durchschnittswert 53 %. Dennoch waren im August noch 80 % der Metallerzeuger und -bearbeiter in Kurzarbeit. Bei den Herstellern von Bekleidung waren es 67 % und bei den Herstellern von Metallerzeugnissen ebenfalls 67 %. In der Autobranche betrug der Anteil 65 % der Unternehmen, in der Chemie hingegen nur 34 %, bei den Herstellern von Nahrungsmitteln 14 % und bei der Pharmazie 4 %.

Bei den Dienstleistern befanden sich im August noch 33 % der Firmen in Kurzarbeit, nach 39 % im Juli. Im Handel fiel der Anteil von 31 % im Juli auf 26 % im August. Vergleichsweise wenig betroffen war das Bauhauptgewerbe, wo nur 7 % der Unternehmen Kurzarbeit fuhren, nach 11 % im Juli.

Der Unterschied zwischen den Wirtschaftszweigen zeigt sich besonders deutlich an den Dienstleistern. Obwohl der Durchschnittswert nur 33 % betrug, waren im August 88 % der Reisebüros und -veranstalter in Kurzarbeit, 74 % Arbeitskräftevermittler, 71 % der Hotels, 69 % der kreativen und künstlerisch tätigen Betriebe, 52 Prozent der Gastronomieunternehmen und 40 % der Verlage. Besonders wenig Kurzarbeit gab es im August im Grundstücks- und Wohnungswesen mit 4,2 % sowie bei Informationsdienstleistern mit 2,8 %.

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