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Bioprocessing 4.0 Ganzheitliche Prozesskontrolle bei der Herstellung von Biopharmazeutika

| Redakteur: MA Alexander Stark

Merck hat eine weitere Komponente seiner Bio Continuum-Plattform vorgestellt. Die Bio4C-Software-Suite vereint Prozesskontrolle, Analytik und anlagenweite Automatisierung. Diese Software-Suite ermöglicht es Anwendern, statt einzelner Prozessschritte nunmehr den gesamten Herstellungsprozess im Blick zu behalten.

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Merck hat eine weitere Komponente seiner Bio Continuum-Plattform vorgestellt.
Merck hat eine weitere Komponente seiner Bio Continuum-Plattform vorgestellt.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Biopharma-Unternehmen stehen heute unter immensem Druck, Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Kommt es zu Verzögerungen, entstehen den Unternehmen dabei täglich Umsatzeinbußen in Millionenhöhe. Eine zukunftsweisende Lösung ist die Integration von Software, Automatisierung und Analytik in den Betrieb von biotechnologischen Produktionsanlagen. Dadurch soll die Herstellung von Biologika intensiviert werden mit der Zielsetzung, eine vernetzte und kontinuierliche Prozessführung zu realisieren. Die biopharmazeutische Industrie ist im Begriff, die nächste Generation der Bioprozesstechnik zu entwickeln und zu digitalisieren, um die Geschwindigkeit zu erhöhen und Kosten zu senken. Bioprocessing 4.0 steht für diesen neuen Ansatz bei der Herstellung.

Mit der Einführung unserer Bio4C-Software-Suite ist Merck der erste Anbieter, der moderne Prozesstechnologien, Software, Automatisierung und Analytik in einem Ökosystem zusammenführt. Damit bringt das Unternehmen Bioprocessing 4.0 einen Schritt näher.

Das Design der Softwarelösung basiert auf der „4C-Strategie“ des Unternehmensbereichs Life Science: Control (Kontrolle), Connect (Vernetzung), Collect (Erfassung) und Collaborate (Zusammenarbeit). „Control“ ist die Grundlage für alle Aktivitäten von Merck im Zusammenhang mit dem Betrieb aller seiner Systeme. „Connect“ bezieht sich darauf, verschiedene Prozessschritte digital miteinander zu vernetzen und den gesamten Prozess abzubilden und transparent zu machen. „Collect“ bedeutet die Erfassung aller Daten an einem zentralen Ort und die Aufrechterhaltung und Validierung der Integrität dieser Daten. „Collaborate“ bezeichnet die Art und Weise, wie Merck diese Technologien seinen Kunden in Echtzeit bereitstellt.

Bei Bio4C Process Pad, einer Komponente der „Collect”-Dimension der Bio4C-Suite, handelt es sich um eine browserbasierte Plattform, die es Anwendern ermöglicht, Daten aus unterschiedlichen Quellen wie Geräten, Chargenprotokollen, Datenbanken und Prozessdatenarchiven über den gesamten biotechnologischen Herstellungsprozess hinweg zu erfassen, zu aggregieren und zu analysieren. Bio4C Process Pad automatisiert Aufgaben wie die Erfassung und Analyse von Daten, wodurch Wissenschaftler und Ingenieure weniger Zeit für Entscheidungen und das Einleiten von Maßnahmen aufwenden müssen.

Merck hat angekündigt, im weiteren Verlauf des Jahres sowie in Zukunft weitere Produkte und Module seiner Software-Suite einführen zu wollen.

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