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100 Jahre Leuna

Bundeskanzlerin Merkel würdigt Chemiestandort Leuna

| Redakteur: Tobias Hüser

Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm gestern am Festakt „100 Jahre Chemiestandort Leuna“ im Kulturhaus Leuna teil. In ihrer Rede würdigte die Bundeskanzlerin die Geschichte des Chemiestandorts Leuna und den erfolgreichen Strukturwandel.

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Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, erinnerte in seinem Begleitwort an die wichtige Rolle der Gewerkschaft in der schwierigen Zeit des Umbruchs.
Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, erinnerte in seinem Begleitwort an die wichtige Rolle der Gewerkschaft in der schwierigen Zeit des Umbruchs.
(Bild: Marco Junghans)

Leuna – Im Rahmen des Festakts lobte Merkel den Standort Leuna für den umweltbewussten Umgang mit Ressourcen. Sie betonte, dass es wichtig sei, den Menschen die Bedeutung der chemischen Industrie bewusst zu machen. Zudem unterstrich sie die Bedeutung der weltweiten Vernetzung und ein Freihandelsabkommen mit den USA.

Im Anschluss an den Festakt nutzte die Bundeskanzlerin die Gelegenheit zu einem Informationsbesuch bei Infra Leuna. Ein Ziel war die neue Zentralwarte. Die Betriebsanlagen zur Energie- und Wasserversorgung sowie zur Wasserentsorgung am Chemiestandort Leuna wurden bisher über mehrere dezentrale Leitwarten überwacht und gesteuert. In der neuen Zentralwarte wurden fünf Arbeitsplätze unter Berücksichtigung modernster leittechnischer und ergonomischer Gesichtspunkte neu gestaltet. Jetzt erfolgt die Steuerung der Betriebsanlage von einer zentralen Stelle aus. Mit dem Besuch der Kanzlerin wurde die Zentralwarte offiziell in Betrieb genommen.

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Durch den erfolgreichen Strukturwandel des früheren Leuna-Kombinates entstand der größte zusammenhängende integrierte Chemiestandort in Deutschland, der heute rund 9000 Menschen Arbeit gibt. Insgesamt wurden seit 1990 über 6 Milliarden Euro investiert. Mehr als 100 Unternehmen aus 10 Nationen arbeiten insbesondere im Verbund von Stoffströmen und Energien so eng zusammen, als handele es sich noch immer um ein einziges Unternehmen.

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