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Katalysatoranlage

Borealis eröffnet Katalysatoranlage mit ressourcenschonender Technologie

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Borealis, Anbieter von Lösungen in den Bereichen Polyolefine (Kunststoffgranulat), Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, hat eine neue Katalysatoranlage am Standort Linz eröffnet. Das Unternehmen investierte insgesamt 100 Millionen Euro in die Realisierung der Anlage, in der mittels der unternehmenseigenen Sirius Katalysatortechnologie entwickelte chemische Stoffe - Katalysatoren - hergestellt werden können.

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Von links: Mark Garrett, Borealis Vorstandsvorsitzender; LR Doris Hummer; BM Rudolf Mitterlehner; Gerhard Roiss, OMV Generaldirektor; Alfred Stern, Executive Vice President Polyolefine bei der Eröffnung der Sirius Katalysatoranlage in Linz.
Von links: Mark Garrett, Borealis Vorstandsvorsitzender; LR Doris Hummer; BM Rudolf Mitterlehner; Gerhard Roiss, OMV Generaldirektor; Alfred Stern, Executive Vice President Polyolefine bei der Eröffnung der Sirius Katalysatoranlage in Linz.
(Bild: Borealis)

Linz/Österreich – Katalysatoren ermöglichen eine exakte Anpassung der Kunststoff-Eigenschaften an die jeweiligen Anforderungen und bestimmen unter anderem Härte, Formbarkeit oder auch Elastizität der Endprodukte.

Die Inbetriebnahme der Katalysatoranlage schafft 35 neue Arbeitsplätze am Standort Linz und ermöglicht Borealis laut Unternehmensinformationen die lückenlose Erschließung der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette: Beginnend bei Entwicklung und Produktion eigener Katalysatoren bis hin zur anwendungsorientierten Entwicklung innovativer Endprodukte in enger Zusammenarbeit mit den Kunden. Zudem steigert die patentierte Sirius Katalysatortechnologie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Unternehmens im Geschäftsfeld der Kunststoffherstellung.

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Die Eröffnung der neuen Katalysatoranlage am Standort Linz ist ein zentraler Faktor in der Wachstumsstrategie von Borealis im Geschäftsfeld der Polyolefine. Seit 2007 investierte das Unternehmen 50 Millionen Euro in den Ausbau des Innovation Headquarters Linz, das 2009 eröffnet wurde. Der Bau der Katalysatoranlage umfasst eine zusätzliche Investitionssumme von 100 Millionen Euro. 35 neue Mitarbeiter kommen durch die Eröffnung der neuen Anlage zu den bereits bestehenden 1250 Beschäftigten am Standort Linz hinzu.

Katalysatoren ermöglichen optimierte Anpassung des Kunststoff-Endprodukts

Katalysatoren sind Stoffe, die in geringen Mengen für die Herstellung von Kunststoff benötigt werden. Sie dienen der wertschöpfenden Veredelung einfacher Rohstoffe zu komplexen Molekülen mit vielfältigen Anwendungseigenschaften und bestimmen ganz wesentlich die Endeigenschaften der Produkte, beispielsweise was die Härte, Formbarkeit und Elastizität betrifft.

„Der Katalysator ist wenn man so will, das ‚Herz‘ bestimmter Polymerisationsprozesse. Mit der Eröffnung unserer eigenen Katalysatoranlage können wir Katalysatoren für unseren Eigenbedarf in der Produktion wie auch in der Forschung und Entwicklung selbst produzieren und haben somit die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette direkt im Unternehmen“, erklärt Alfred Stern, Borealis Executive Vice President Polyolefine. “Das verschafft uns einen Innovationsvorsprung und Wettbewerbsvorteil.“

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