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Gasverbrennung

Bilfinger entwickelt mobile Fackel für Exxon Mobil

| Redakteur: Tobias Hüser

Bilfinger senkt mit der mobilen Fackel Emissionen von Anlagen.
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Bilfinger senkt mit der mobilen Fackel Emissionen von Anlagen. (Bild: Bilfinger)

Der Industriedienstleister Bilfinger hat für den Mineralölkonzern Exxon Mobil eine Lösung entwickelt, bei der innerhalb kürzester Zeit eine vollwertige Hochtemperaturfackel zur Verfügung steht. Das Produkt soll durch einen hohen Sicherheitsstandard überzeugen, denn die Fackel sorgt dafür, dass Gase sicher verbrannt und bestehende Anlagensysteme entlastet werden.

Mannheim – Die mobile Fackel ist fest auf einem Anhänger montiert und lässt sich dadurch schnell zum gewünschten Einsatzort transportieren. Der Aufbau und das Fahrgestell können variabel auf jeden Kunden zugeschnitten werden. Durch seine sofortige Verfügbarkeit bietet das Fackelsystem sämtlichen Akteuren in der Prozessindustrie ein hohes Maß an Versorgungssicherheit. Die mobile Fackel wurde sowohl für den geplanten Einsatz bei Inspektions-, Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten als auch für den außerplanmäßigen Einsatz beispielsweise bei Leckagen konzipiert.

Die Bilfinger-Tochtergesellschaft Bilfinger EMS verfügt über das Know-how, mobile Produkte nach speziellen Kundenanforderungen in den eigenen Fertigungsstätten herzustellen. In der Vergangenheit hatte der Industriedienstleister bereits diverse mobile Lösungen wie Gaswäschen, Entlastungslösungen oder Pumpanhänger entwickelt, die bei verschiedenen Kunden erfolgreich im Einsatz sind. Die mobile Fackel bildet eine konsequente Weiterentwicklung dieser Ansätze. „Grundsätzlich lässt sich der mobile Gedanke auf viele Anlagenkonzepte übertragen und stellt durch die flexiblen Einsatzmöglichkeiten einen großen Vorteil in wirtschaftlicher, technologischer und zeitlicher Hinsicht für den Kunden dar“, erklärt Hanno Wennekamp, Projektleiter bei Bilfinger EMS.

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Benutzerfreundlicher und nachhaltiger Betrieb

Die mobile Fackel ist so aufgebaut, dass ein autarker (Batterie-)Betrieb über mehrere Stunden möglich ist. Über ein Hydraulikaggregat wird der Fackelarm auf die benötigte Höhe gebracht. Die Bedienung erfolgt benutzerfreundlich via Touchpanel. Sämtliche Verbrauchsstoffe wie Stickstoff und Propan werden mitgeführt. Zudem ist die für Exxon Mobil entwickelte Lösung für den Einsatz mit Sauergas – ein Gemisch aus Erdgas und Schwefelwasserstoff – geeignet.

Ein Teil der technischen Herausforderungen besteht darin, die gängigen Anforderungen an eine Hochtemperaturfackel an die Einsatzbedingungen auf einer mobilen Plattform anzupassen. Dabei spielen insbesondere Gewicht, Temperatur und Bedienbarkeit eine wichtige Rolle. Zudem müssen eine einfache Transportfähigkeit durch eine kompakte Bauweise sichergestellt und zugleich hohe Anforderungen in puncto Langlebigkeit erfüllt werden. Erschütterungen durch den Transport und wechselnde Witterungsbedingungen dürfen keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb und die hohe Verfügbarkeit der mobilen Fackel haben. Darüber hinaus erfüllen die Bilfinger-Fackeln die Vorgaben der TA Luft. Das Produktkonzept bildet ein echtes Novum für die Prozessindustrie und hat die Option, deutschlandweit ein hohes Marktpotenzial zu entfalten.

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