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Saubere Erdölgewinnung Bilfinger entwickelt Anlagen für die Öl-Wasser-Separation

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Um Erdöl in mehreren Hundert Metern Tiefe effizient fördern und weiterverarbeiten zu können, hat Bilfinger das Konzept „Gas Oil Seperation Plant“ (GOSP) ins Portfolio aufgenommen. Damit stellen die Experten für industrielle Anlagentechnologien das benötigte Know-how zur Verfügung, um das geförderte Fluid sortenrein in die drei Phasen Öl, Formationswasser und Erdgas aufzuspalten. Selbst Quellen mit niedrigem Öl- Anteil können somit praktisch rückstandlos erschlossen werden.

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Anlagenkonstrukteure setzen im Rahmen des „Gas Oil Seperation Plant“-Konzepts vielfach auf die im Offshore-Bereich bewährte Hydrozyklon-Technologie.
Anlagenkonstrukteure setzen im Rahmen des „Gas Oil Seperation Plant“-Konzepts vielfach auf die im Offshore-Bereich bewährte Hydrozyklon-Technologie.
(Bild: Bilfinger)

Mannheim – Wo immer auf der Welt Öl gefördert wird, gelangt es mit Begleitstoffen in unterschiedlicher Zusammensetzung an die Erdoberfläche und muss zunächst eine Drei-Phasen-Separation durchlaufen, bevor es weiterverarbeitet werden kann. Um Kunden von Anfang an bei der effizienten Exploration eines Vorkommens zu unterstützen, erstellt Bilfinger gemeinsam mit ausgesuchten Partnern eine verfahrenstechnische Analyse der gewonnenen Proben. Mit den gewonnenen Erkenntnissen erarbeiten die Industrie-Spezialisten die dazu passende Förderstrategie.

Die Expertise im Bereich Erdölseparation erstreckt sich unter anderem auf den Bereich der Enhanced Oil Recovery, der Förderung aus wasserreichen Vorkommen mit einem Öl-Anteil im einstelligen Prozentbereich. Hier kommt es schon bei der Konzeption einer Anlage darauf an, einen effizienten Zirkulationskreis zu implementieren. Ziel ist es, auch den letzten Tropfen „Schwarzes Gold“ aus dem geförderten Fluid zu gewinnen und das Formationswasser danach gereinigt in den Tiefenhorizont zurückzupressen, wo es erneut Öl aus der Lagerstätte aufnehmen kann.

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Mit der Hydrozyklon-Technologie zum hochreinen Öl

Anlagenkonstrukteure setzen im Rahmen des GOSP-Konzepts vielfach auf die im Offshore-Bereich bewährte Hydrozyklon-Technologie. Dabei wird das Fluid aus Öl und Wasser in diversen Vorstufen unter dem Einfluss hoher G-Kräfte aufgespalten. Die Kunst der Ingenieure besteht darin, den Hydrozyklonkessel samt Rohrleitungen, Armaturen, Pumpen sowie Mess- und Regeltechnik zu konzipieren und in modularer Bauweise zu fertigen und auszuliefern – eine Expertise, über die Bilfinger durch jahrelange Erfahrungen im Anlagen- und Rohrleitungsbau für die Erdölbranche verfügt.

„Weil Erdöl als strategischer Rohstoff auch künftig eine wichtige Rolle für die globale Wirtschaft spielen wird, haben wir das GOSP-Konzept als Lösungsangebot für wasserreiche Bestandsfelder etabliert“, erklärt Klaus Kriz, Leiter des Geschäftsfelds Industrieller Anlagen- und Rohrleistungsbau bei Bilfinger Bohr- und Rohrtechnik. „Damit schaffen wir als Systemanbieter die Grundlage dafür, in enger Kooperation mit unseren Kunden und Partnern maßgeschneiderte Förderkonzepte auch für Lagerstätten mit niedriger Ölkonzentration zu entwickeln. Für die anschließende Realisierung im Sinne der Kundenanforderungen können wir aus dem Erfahrungsschatz eines international agierenden Technologieanbieters schöpfen.“

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