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Erweiterte Ausbildungskapazitäten Baubeginn für neues Lehrtechnikum im Chemiepark Gendorf

| Redakteur: Alexander Stark

Der Neubau des Lehrtechnikums im Chemiepark Gendorf startet. Mit seinem komplett neu geplanten Technikum erweitert und modernisiert Standort- und Bildungsakademiebetreiber Infraserv Gendorf seine Ausbildungskapazitäten.

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Mit dem symbolischen Spatenstich erfolgte am 3. Juni der Baubeginn des neuen Lehrtechnikums für die Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT Gendorf) im Chemiepark Gendorf.
Mit dem symbolischen Spatenstich erfolgte am 3. Juni der Baubeginn des neuen Lehrtechnikums für die Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT Gendorf) im Chemiepark Gendorf.
(Bild: Heiner Heine)

Burgkirchen – Mit dem symbolischen Spatenstich erfolgte am 3. Juni der Baubeginn des neuen Lehrtechnikums für die Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT Gendorf) im Chemiepark Gendorf. Beauftragt mit dem Neubau ist das Bauunternehmen Goldbeck Süd aus Rosenheim. Das Technikum ermöglicht der BIT Gendorf, deutlich mehr Chemikanten auszubilden: Während derzeit Kapazitäten für 45 Lehrstellen zur Verfügung stehen, ist künftig Platz für bis zu 70 Auszubildende pro Lehrjahr. Die Erweiterung ist notwendig, denn gerade dieser Beruf ist im Chemiepark zunehmend gefragt.

Wie das bereits bestehende Technikum wird auch der Neubau in das Campusgelände der Bildungsakademie eingebettet. Mit einer Raumfläche von 2000 Quadratmetern umfasst er ein Schulungs- und Bürogebäude mit Laboren sowie eine technische Halle. Letztere stellt mit ihrer weitläufigen Aufstellfläche das Herzstück des Komplexes dar: Auf 850 Quadratmetern bilden dort Ausbildungsanlagen einen realen Produktionsbetrieb in kleinerem Maßstab ab. Anstelle von bisher 300 Quadratmetern steht damit eine mehr als doppelt so große Fläche zur Verfügung. Ausgestattet mit modernen Rührbehältern und Festo-Anlagen, die Zusammenhänge zwischen Mechanik, Elektronik und Software vermitteln, werden die Voraussetzungen für eine moderne Ausbildung geschaffen. Hierbei werden auch Anlagen aus dem bestehenden Technikum integriert, die dem heutigen Technikstandard entsprechen.

Digitales Netzwerk statt Präsenzveranstaltung

Angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um das Coronavirus werden reihenweise Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Digitalen Plattformen, die diese Entwicklung kompensieren können, kann die Zukunft gehören. „Industrial Generation Network“ ist so eine Lösung für Professionals in der Industrie. Die Plattform ermöglicht eine umfassende Vernetzung sowie Produktpräsentation und thematischer Austausch mithilfe von Tools wie Terminvereinbarung und Videokonferenzen. Damit ersetzt die Plattform die aktuell stark eingeschränkte Face-to-Face-Kommunikation vor allem auf Messen.

Wie kann die Plattform mir helfen?

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2021 geplant, da schon im August des kommenden Jahres eine erste Ausbildungsgruppe die neuen Räumlichkeiten nutzen soll. Bis 2023 werden allerdings die Technikumshallen im Parallelbetrieb laufen und der Umzug in das neue Technikum über mehrere Phasen erfolgen. Dies sei notwendig, da Zeitpunkt und Umfang der einzelnen Umzugseinheiten eng mit dem Prüfungsplan der Azubis abgestimmt werde. Die voraussichtlichen Investitionskosten des Neubaus bewegen sich zwischen acht und neun Millionen Euro.

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