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Chemiepark Gendorf Aus Industriepark Werk Gendorf wird Chemiepark Gendorf

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Ab sofort tritt Bayerns größter Chemiepark unter neuer Firmierung auf. An die Stelle des historisch gewachsenen Namens „Industriepark Werk Gendorf“ tritt „Chemiepark Gendorf“.

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Das Gendorfer „Chemieparkkonzept“: Im Unterschied zu gewöhnlichen Industrieparks ist im Chemiepark Gendorf die gesamte Infrastruktur auf Chemieunternehmen ausgerichtet.
Das Gendorfer „Chemieparkkonzept“: Im Unterschied zu gewöhnlichen Industrieparks ist im Chemiepark Gendorf die gesamte Infrastruktur auf Chemieunternehmen ausgerichtet.
(Bild: Infraserv/Thomas L. Fischer)

Burgkirchen – Im Unterschied zu einem gewöhnlichen Industriepark ist im Chemiepark Gendorf die gesamte Infrastruktur auf Chemieunternehmen ausgerichtet. Sie versorgt angesiedelte Produktionsunternehmen mit zahlreichen Roh- und Hilfsstoffen, zum Beispiel mit Wasserdampf, Stickstoff und Sauerstoff. Auch die Abwässer werden zentral in eigenen Kläranlagen umweltgerecht aufbereitet. Ein weiterer Unterschied ist der Stoffverbund: Die Unternehmen im Chemiepark Gendorf sind eng miteinander vernetzt. Was die eine Firma herstellt, das dient einer anderen als Ausgangsprodukt. Abfallstoffe werden so zu Rohstoffen. Dadurch werden Millionen Kilometer an Transporten vermieden, Ressourcen und Energie gespart und für die Unternehmen reduzieren sich die Kosten. Zusätzlich bietet der Chemieparkbetreiber Infraserv Gendorf allen Standortunternehmen Services an, die ebenfalls auf die Chemieindustrie zugeschnitten sind, zum Beispiel in der Logistik und der Instandhaltung.

„Mit der Umbenennung wollen wir vor allem mehr Klarheit schaffen“, erklärt Dr. Bernhard Langhammer, der Geschäftsleiter von Infraserv Gendorf. „Der Begriff ‚Werk‘ im alten Namen hat immer wieder verwirrt, denn Industriepark und Werk wurden oft als Gegensatz verstanden. Ein Werk steht ja eher für einen in sich geschlossenen Produktionsstandort, während ‚Park‘ Offenheit verspricht. Außerdem sind wir kein x-beliebiger Industriepark, sondern ein waschechter Chemiepark, in dem auch überwiegend Betriebe aus der Chemiebranche angesiedelt sind.“

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