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Themenheft

Wie sieht die Zukunft der Kohlenstoffwirtschaft aus?

| Redakteur: Tobias Hüser

Muss unsere Wirtschaft künftig auf Erdgas, Erdöl und Kohle verzichten? Das Themenheft „Kohlendioxid, Biomasse und regenerativer Strom - Ressourcen einer neuen Kohlenstoffwirtschaft?“ diskutiert Aspekte einer Transformation des heutigen kohlenstoffbasierten Wirtschaftssystems. Es bildet den Auftakt einer Publikationsreihe, die von Fraunhofer Umsicht mit dem Ziel herausgegeben wird, einen Austausch über Themen der anwendungsorientierten Forschung anzuregen.

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Das erste Themenheft der Reihe „Umsicht-Diskurs“.
Das erste Themenheft der Reihe „Umsicht-Diskurs“.
(Bild: Fraunhofer Umsicht)

Oberhausen – Was bedeutet es, wenn zukünftig Biomasse oder Kohlendioxid in der chemischen Industrie oder der Stahlindustrie als Kohlenstoffressource verwendet werden? Diese und weitere Fragen behandelt das Themenheft „Kohlendioxid, Biomasse und regenerativer Strom - Ressourcen einer neuen Kohlenstoffwirtschaft?“. Die Publikation ist in gedruckter Form über die Internetseite von Fraunhofer Umsicht bestellbar und kostenfrei als E-Book erhältlich. Dort werden Aspekte diskutiert, die bei der Transformation zu einer neuen Kohlenstoffwirtschaft von Bedeutung sind. Hierzu gehört u. a. die Vision eines Produktionssystems, das ohne fossile Rohstoffe auskommt und Kohlenstoff in Industrieclustern mehrfach nutzt. Eine besondere Rolle spielen dabei Carbon-Capture-and-Utilization-(CCU)- oder Power 2X-Verfahren, die CO2 unter Zuhilfenahme regenerativer Energie zu Produkten umsetzen.

Die neue Publikationsreihe „Umsicht-Diskurs“ widmet sich in ausführlicher Form ausgewählten und aktuellen Themen der anwendungsorientierten Forschung. Die Themenhefte sind keine Studien im klassischen Sinne, die in der Regel den Stand der Technik wiedergeben. Sie sollen als ein Format verstanden werden, das Informationen für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs zusammenstellt. Dabei können auch Fragen formuliert werden, deren Beantwortung heute notwendigerweise noch offen bleiben müssen.

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