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Beschleunigte Impfstoffentwicklung Wichtiger Meilenstein bei Herstellung von Covid-19-Impfstoff

| Redakteur: Alexander Stark

In Zusammenarbeit mit Merck hat das Jenner Institute den Grundstein für die industrielle Herstellung eines Covid-19-Impfstoffkandidaten ChAdOx1 nCoV-19 gelegt.

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Merck hat das Jenner Institute melden einen wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs.
Merck hat das Jenner Institute melden einen wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs.
(Bild: Merck )

Darmstadt – Eine kürzlich entwickelte Herstellplattform ermöglicht die Produktion eines Covid-19-Impfstoffkandidatents im industriellen Maßstab. Ein gemeinsames Team von Merck und dem Jenner Institute konnte dabei die Verfahrensentwicklungsdauer von einem Jahr auf zwei Monate reduzieren.

Mit der Aufnahme von Patienten in klinische Studien zu diesem Impfstoff kommt auch der zeitnahen Entwicklung eines großtechnischen Herstellungsverfahrens eine entscheidende Bedeutung zu, um den Impfstoff schnell und sicher vom Labor zu den Patienten zu bringen.

Während die Entwicklung des Herstellverfahrens selbst normalerweise mindestens sechs Monate bis zu einem Jahr in Anspruch nimmt, evaluierten das Team von Jenner und dessen Partner mit Unterstützung von Merck in nur zwei Monaten die bestehende Herstellplattform für die Verwendung mit dem neuen Impfstoffkandidaten und optimierten kritische Prozessschritte.

Aus der gemeinsamen Entwicklungsarbeit der letzten zwei Jahre ist eine schnelle, GMP-konforme, skalierbare Plattform hervorgegangen, bei der Einwegtechnologien von Merck für die Adenovirus-Plattform des Instituts zum Einsatz kommen. Die ersten Arbeiten begannen mit der Entwicklung eines Impfstoffkandidaten gegen Tollwut. Später wurde die Plattform mit verschiedenen Adenovirus-Konstrukten validiert, um die Entwicklung und Herstellung zukünftiger Impfstoffe zu beschleunigen. Angesichts neuer Ausbrüche wie der beispiellosen Covid-19-Pandemie stellt die Schnelligkeit eine besondere Herausforderung dar. Im April 2018 hatten die Vertragspartner ihre initiale Zusammenarbeit zur Entwicklung robusterer und skalierbarer Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen bekannt gegeben.

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