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Batterieforschung Wacker steigt bei britischem Batteriematerialspezialisten Nexeon ein

| Redakteur: Alexander Stark

Wacker intensiviert seine Forschungsaktivitäten im Bereich siliziumbasierter Materialien für Hochleistungsbatterien mit einer Beteiligung an Nexeon. Der Münchner Chemiekonzern erwirbt dazu 25 % der Anteile des britischen Spezialunternehmens für neue Batteriematerialien.

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In der Zentralen Konzernforschung von Wacker werden bei konstanter Temperatur Lithium-Ionen-Batterien auf ihre Stabilität geprüft.
In der Zentralen Konzernforschung von Wacker werden bei konstanter Temperatur Lithium-Ionen-Batterien auf ihre Stabilität geprüft.
(Bild: Wacker)

München; Abingdon/UK – Das britische Unternehmen Nexeon entwickelt, produziert und vertreibt innovative Anodenmaterialien auf Basis von Silizium. Damit lässt sich die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien deutlich steigern. Wacker forscht auf diesem Gebiet bereits seit dem Jahr 2010 und hatte schon 2013 mit Nexeon kooperiert. Nun übernimmt der Konzern ein Viertel der Anteile an dem Batteriematerialspezialisten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Christian Hartel, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für Forschung und Entwicklung bei Wacker, bezeichnete die Vereinbarung als einen wichtigen Schritt, um die Aktivitäten bei siliziumbasierten Anodenmaterialien für Batterien der nächsten Generation zu verbreitern und damit weiter zu stärken. Einerseits könne das Unternehmen so seine eigene Forschungsarbeit auf diesem Feld fokussieren und weiterentwickeln. Andererseits würde mit dieser Beteiligung die bisherige Zusammenarbeit mit Nexeon in der Entwicklung ergänzender Materialkonzepte gestärkt.

Insbesondere für Anwendungen in mobilen Kommunikationsgeräten wie Smartphones und Tablets sowie in Elektrofahrzeugen kommt leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien eine Schlüsselrolle zu. Siliciumbasierte Materialien besitzen die höchste bekannte Speicherfähigkeit für Lithiumionen und haben deshalb das Potenzial die Energiedichte solcher Batterien und damit ihre Leistungskraft erheblich zu steigern.

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