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Expansionskurs Wacker nimmt Produktion pyrogener Kieselsäure in den USA auf

| Redakteur: Alexander Stark

Wacker hat an seinem Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee eine Anlage zur Herstellung pyrogener Kieselsäure offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage besitzt eine jährliche Produktionskapazität von 13.000 Tonnen.

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Blick auf die Produktionsanlagen für hochdisperse pyrogene Kieselsäure (links) und für Polysilicium (rechts) am Standort Charleston. Hochreines multikristallines Silicium fertigt der Wacker-Konzern im US-Bundesstaat Tennessee seit 2016.
Blick auf die Produktionsanlagen für hochdisperse pyrogene Kieselsäure (links) und für Polysilicium (rechts) am Standort Charleston. Hochreines multikristallines Silicium fertigt der Wacker-Konzern im US-Bundesstaat Tennessee seit 2016.
(Bild: Wacker )

München; Charleston/USA – Wacker produziert pyrogene Kieselsäure bisher an den deutschen Standorten Burghausen und Nünchritz sowie im chinesischen Zhangjiagang. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Anlage in Charleston ist der Konzern nun zudem in der Lage, Kunden auf dem amerikanischen Kontinent direkt mit pyrogener Kieselsäure der Marke HDK zu versorgen.

Das Unternehmen wird die dort produzierte Mengen sowohl für Verkaufszwecke als auch für die eigene Siliconproduktion nutzen. Hochdisperse pyrogene Kieselsäure ist ein wichtiger Formulierungsbestandteil bei der Siliconkautschuk-Herstellung. Die Investitionen für die neue Anlage belaufen sich auf rund 137 Millionen Euro. Am Standort Charleston entstehen dadurch dem Unternehmen zufolge 50 neue Arbeitsplätze.

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Die neue Anlage schließt außerdem Stoffkreisläufe und verbessert die Wertschöpfung am Standort. Seit 2016 produziert der Konzern in Charleston Polysilicium. Bei der Herstellung fällt als wichtigstes Nebenprodukt Tetrachlorsilan an. Dieser Stoff kann entweder umgewandelt und wieder in den Produktionskreislauf eingespeist oder wertschöpfend zu HDK weiterverarbeitet werden.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage verfügt das Werk Charleston über einen integrierten Produktionsverbund, wie ihn das Unternehmen bereits an seinen deutschen Standorten Burghausen und Nünchritz mit großem Erfolg betreibt. Dieser Verbund soll maximale Flexibilität bei der Aufarbeitung von Tetrachlorsilan ermöglichen, die Entsorgung von Nebenanfällen vermeiden und so die Wirtschaftlichkeit des gesamten Produktionsverbundes steigern. Zum neuen Betrieb gehören neben Abfüll- und Verpackungsanlagen auch Test- und Entwicklungslabors sowie Trainingsräume für die firmeneigene Wacker Academy. Dort können Kunden im Rahmen von Seminaren, Trainings und praktischen Übungen Einblicke in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten hochdisperser Kieselsäure gewinnen.

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