Grenzschalter

Vibrationsgrenzschalter bewährt sich bei kritischen Produkten

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Das Messprinzip, das hinter dem Liquipoint FTW33 steckt, ist das physikalische Messverfahren der konduktiven Füllstandmessung: An der prozessberührten Elektrode liegt eine niedrige, galvanisch getrennte Wechselspannung an. Wenn leitende Flüssigkeit die Elektrode berührt, fließt ein messbarer Strom und der Liquipoint FTW33 schaltet. Ein aktiver elektronischer Schutzring kompensiert leitfähigen Ansatz, sodass das Gerät auch bei Materialanhaftung zuverlässig schaltet. Die gesamte Messeinrichtung besteht lediglich aus dem Grenzschalter Liquipoint FTW33, der direkt an speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) angeschlossen werden kann. Ein zusätzliches Auswertegerät ist somit nicht nötig.

Einfacher Wechsel des Grenzschalters

Der Liquipoint FTW33 ist neben der Standardversion auch mit einem erweiterten Funktionsumfang erhältlich. Dieser bietet die Möglichkeit, zwischen Standard und „erweitert“ zu wechseln. Der Wechsel geschieht einfach und unkompliziert mithilfe des mitgelieferten Magnets, der dazu an die Markierung auf dem Typenschild gehalten wird. Das Gerät kann dadurch optimal in die jeweilige Prozesssituation integriert werden. Ebenfalls mit dem Magnet lässt sich schnell und einfach ein Funktionstest des Gerätes durchführen. Dies sorgt für zusätzliche Anlagensicherheit.

Ein kundenseitiger Abgleich ist durch den automatischen Abgleich auf das jeweilige Medium nicht notwendig, durch die aktive Ansatzkompensation kann auch bei stark anhaftenden Medien sicher detektiert werden. Der Schaltzustand wird dem Betreiber der Anlage schon durch die LED-Signalisierung ersichtlich. Der Einbau ist auch an schwer zugänglichen oder beengten Einbauverhältnissen möglich, die extrem kleine Bauform des Liquipoint ermöglicht beispielsweise den Einsatz als Pumpenschutz, seine Frontbündigkeit lässt ein 100%-Leerfahren von Rohrleitungen zu, was Kosten einspart.

Vor allem ist dadurch aber ein leichtes Reinigen möglich (sogar Molchen). Selbstverständlich sind nur Materialien verbaut, die eine CIP- und SIP-Reinigungsfähigkeit ermöglichen. Auch sind die entsprechenden 3A- und EHEDG-Zertifikate im Programm. Das robuste Edelstahlgehäuse ist speziell für die Lebensmittelindustrie designed, optional kann es mit Gerätestecker M12x1 geliefert werden sowie mit Schutzart IP 69K. Der FTW 33 kann bei Prozesstemperaturen von –20 bis 100 °C eingesetzt werden und funktioniert bei kleinsten Leifähigkeiten (1-100 µS/cm), eine große Anzahl von Prozessanschlüssen ist ebenso wählbar.

* Der Autor ist Produktmanager Füllstand, Endress+Hauser, Weil am Rhein. Kontakt: Tel. +49-7621-975-556

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