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Grenzschalter Vibrationsgrenzschalter bewährt sich bei kritischen Produkten

| Autor / Redakteur: Johannes Wirth / Anke Geipel-Kern

Ob starke Anhaftungen, wechselnde Medien oder enge Rohrleitungen – mit einem frontbündigen Grenzschalter ist die sichere Leer- oder Vollmeldung in den verschiedensten Prozessen der Lebensmittelindustrie zum Kinderspiel geworden.

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Liquipoint FTW33 in vollverschweisster Edelstahlausführung
Liquipoint FTW33 in vollverschweisster Edelstahlausführung
(Bild: Endress+Hauser)

Der Vibrationsgrenzschalter gilt heute als das universellste Verfahren bei Grenzwert-Gebern überhaupt. Der Vibrationsgrenzschalter für Flüssigkeiten Liquiphant ist mittlerweile millionenfach bewährt. Eine kleine Performance-Einschränkung bestand aber immer: Sobald es zu einer Verblockung zwischen den Gabeln des Liquiphant kommt, z.B. durch Fruchtstücke oder sehr starken Ansatz, kann es zu Fehlschaltungen kommen. Mit dem neuen Liquipoint FTW33 lassen sich Grenzstände in nahezu allen Flüssigkeiten leicht und zuverlässig detektieren.

Die hygienische Konstruktion und die Frontbündigkeit des Sensors lassen ein einfaches Reinigen zu. Die aktive Ansatzkompensation erlaubt den Einsatz in sehr anhaftenden Medien. Typische Messstoffe sind hierbei Senf, Mayonnaise, Marmelade, Smoothies, Joghurt oder jegliche Getränke. Die Grenzstanddetektion kann dabei in allen branchentypischen Behältern, in Rührwerksbehältern oder Lagertanks, aber auch in engen Rohrleitungen erfolgen. Erkannt werden kann entweder der Flüssigkeits- oder der Schaumstand. Beim Einbau ist lediglich darauf zu achten, dass der Liquipoint FTW33 bevorzugt horizontal oder schräg in einem Behälter oder Rohr eingebaut wird.

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Bei einer vertikalen Einbaulage könnte die Messung durch unvollständiges Bedecken des Sensors oder durch Luftblasen am Sensor beeinträchtigt werden. Die Frontbündigkeit des Sensors erfüllt die hohen Hygieneanforderungen und führt zu einer deutlichen Erleichterung bei der Reinigung. Sogar Molchen ist möglich, es bleiben keine Produktrückstände in der Rohrleitung, was den Reinigungsprozess deutlich einfacher und damit schneller macht. Überall dort, wo eine nichtinvasive Installation erforderlich ist, wird durch Sensor-Einbauten die Produktqualität des Mediums nicht länger beeinflusst.

Ein weiterer großer Vorteil gegenüber anderen Messverfahren ist, dass auch bei wechselnden Medien sicher gemessen werden kann. Seien es Honig, Marmelade, Kartoffelwasser, Teig- und Backwaren, Butter, Mayonnaise, Speiseeis, Fertiggerichte oder Ähnliches – es sind die stark anhaftenden Medien, die den meisten Grenzschaltern Sorgen bereiten. Der Liquipoint FTW33 ist durch seine aktive Ansatzkompensation immun gegen Anbackungen und sorgt für einen stets sicheren Betrieb im Lebensmittelprozess. Mit diesen Eigenschaften ist der Grenzschalter die perfekte Ergänzung für den universellen Liquiphant.

Verlässliche Leermeldung

Diese Vorzüge weiß auch die Unternehmensgruppe Theo Müller zu schätzen. Eines der Unternehmen der Unternehmensgruppe Theo Müller ist die Molkerei Alois Müller, die den Sensor seit einigen Monaten erfolgreich an einer Containerstation einsetzt. Eine messtechnische Herausforderung, die alle Molkereien kennen, ist die verlässliche Leer-Detektion bei wechselnden Medien, sei es bei der Herstellung von Joghurt, Joghurtdrinks, Dessert, Milchreis, Milchmixgetränke oder Molkedrinks.

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