Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Chemie-Unfall in USA: Sechs der neun Vermissten tot geborgen +++ Säure tritt bei Arzneimittelfirma in Karlsruhe aus

< zurück

Seite: 11/14

Anbieter zum Thema

08.05.2026

Chemnitz (dpa/sn) *15:24 Uhr – Gefährliche Chemikalien: Herkunft bleibt weiter ungeklärt

Nach dem Fund gefährlicher Chemikalien in einem Waldstück in Chemnitz ist die Herkunft der Stoffe noch unklar. Die Ermittlungen dauern an, aber derzeit gibt es keine Hinweise auf ein strafrechtliches Handeln, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte.

Eine Spaziergängerin hatte mit ihrem Hund am Montag zahlreiche Ampullen sowie kleinere Gefäße entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert. Die Untersuchungen hatten ergeben, dass es sich zum Teil um explosive, giftige und krebserregende Stoffe handelte.

Experten des Landeskriminalamtes und der Feuerwehr sprengten die Chemikalien schließlich, weil diese nicht mehr transportfähig waren.

Anschließende Messungen hatten keine zusätzlichen Gefahrenquellen mehr angezeigt.

Mitarbeiter des Grünflächenamtes und des Umweltamtes der Stadt Chemnitz suchten den Ort am Freitag ab. Dabei seien keine weiteren Gefahrstoffe entdeckt worden, teilte die Stadt im Anschluss mit. Die Absperrungen sollten noch am selben Tag entfernt werden.

München (dpa) *13:12 Uhr – Keine Entlassungen bei Wacker nach Einigung auf Sparprogramm

Wacker Chemie hat sich mit der Arbeitnehmervertretung auf Details zu dem seit Herbst geplanten Stellenabbau geeinigt. Man habe sich auf einen sozialverträglichen Plan zum Wegfall von rund 1.600 Stellen in Deutschland verständigt, teilte der Chemiekonzern am Freitag mit.

Der Stellenabbau soll über ein Freiwilligenprogramm mit Altersteilzeitregelungen und Aufhebungsverträgen realisiert werden. Zudem wurde für alle Mitarbeiter in Deutschland bis 2028 als «Solidarbeitrag» eine Verringerung von Arbeitszeit und Gehalt um vier Prozent vereinbart. Dadurch sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden.

Geplant sei, am weltweit größten Wacker-Standort in Burghausen 1.300 Arbeitsplätze abzubauen, im sächsischen Nünchritz sind es 200 Stellen, am Unternehmenssitz in München 60 Stellen sowie an weiteren Standorten in Deutschland in Summe 50 Stellen. Ende März beschäftigte Wacker Chemie weltweit knapp 16.200 Menschen, rund 10.600 davon in Deutschland.

Der MDax-Konzern hatte das Sparprogramm wegen einer schon lange andauernden Branchenflaute angestrengt. Am Ende sollen die jährlichen Kosten um mehr als 300 Millionen Euro geringer sein.

(ID:50833071)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung