Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Chemie-Unfall in USA: Sechs der neun Vermissten tot geborgen +++ Säure tritt bei Arzneimittelfirma in Karlsruhe aus

< zurück

Seite: 10/14

Anbieter zum Thema

11.05.2026

Landshut (dpa/lby) *17:19 Uhr – Chemikalie tritt bei Staatsanwaltschaft aus – Verletzte

Nach dem Austritt einer Chemikalie sind Teile eines Gebäudes der Staatsanwaltschaft Landshut geräumt worden. Vier Menschen wurden durch den Stoff verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei mitteilte. Am Nachmittag hatten sie die Klinik aber schon wieder verlassen. Eine Gefahr für weitere Mitarbeiter oder Anwohner habe nicht bestanden.

Laut Feuerwehr waren etwa 100 Feuerwehrleute vor Ort - teils in Spezialanzügen. «Die Einsatzkräfte konnten den Gefahrstoff im Gebäude auffangen und diesen in speziellen Behältnissen sicher aus dem Gebäude ins Freie verbringen», teilte die Polizei mit. «Dieser wird nun fachgerecht untersucht und entsorgt.» Um welchen Stoff es sich handelte, war zunächst unklar.

Untersuchungen der Polizeiinspektion Landshut und der Fachkräfte für Gefahrgut der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf ergaben, dass die Chemikalie nach ersten Hinweisen beim Entsorgen beschlagnahmter Gegenstände ausgetreten war.

Ludwigshafen (dpa/lrs) *13:48 Uhr – BASF nimmt neue Anlage in Ludwigshafen in Betrieb

Die BASF hat eine neue Fermentationsanlage für biologische Pflanzenschutzprodukte in Ludwigshafen in Betrieb genommen. Die BioHub genannte Anlage solle biologische Fungizide und Produkte zur biologischen Saatgutbehandlung herstellen, teilte das Unternehmen mit.

«Im BioHub wandeln Mikroorganismen nachwachsende Rohstoffe wie etwa Glukose in die gewünschten Produkte um - ein Prozess, der als Fermentation bekannt ist.» Mit der Investition im hohen zweistelligen Millionen-Bereich stärke das Unternehmen das Portfolio biologischer Innovationen, hieß es. Die eigene Fermentationsanlage erhöhe die Produktionsflexibilität und Widerstandsfähigkeit der Lieferketten.

Schwedt (dpa) *11:56 Uhr – Reiche: Bund verlängert Garantie für Raffinerie Schwedt

Der Bund verlängert die Beschäftigungsgarantie für die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt um ein halbes Jahr ab Juli. «Mit der Verlängerung der Beschäftigungsgarantie geben wir Perspektive und Sicherheit», sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. «Wir wollen Schwedt langfristig stärken, industrielle Wertschöpfung sichern und neue Perspektiven für die Region schaffen.»

Reiche besucht die Raffinerie heute. «Schwedt steht für industrielle Stärke, Versorgungssicherheit und den Zusammenhalt einer ganzen Region», betonte sie. Gerade in geopolitisch schwierigen Zeiten zeige sich, wie wichtig leistungsfähige industrielle Standorte für Deutschland seien.

«Die Beschäftigten der PCK leisten täglich einen entscheidenden Beitrag dazu, die Energieversorgung im Nordosten Deutschlands sicherzustellen - unter Bedingungen, die weiterhin herausfordernd bleiben. Deshalb ist klar: Bund und Land stehen an der Seite des Standorts», so die Wirtschaftsministerin.

Die Sorgen um die Zukunft der Raffinerie bei den rund 1.200 Beschäftigten sind groß. Die Anlage versorgt weite Teile des Nordostens Deutschlands und Berlins mit Sprit, Heizöl und Kerosin.

(ID:50833071)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung