(Archiv: Vogel Business Media)
Powtech/TechnoPharm Special

Powtech 2007: Schüttgutverarbeitung von A bis Z

Vom 27. bis 29. März wird die Powtech in Nürnberg Treffpunkt für alle sein, die sich in Sachen Schüttgut- und Pulververarbeitung auf den neuesten Stand bringen wollen. Interessierte finden hier Apparate und Geräte rund um alle Grundoperationen der mechanischen Verfahrenstechnik. Begleiten Sie uns nachfolgend bei einem virtuellen Rundgang durch die Prozessschritte, denen Pulver und Granulate ihre Existenz verdanken. Schließlich entscheidet die Behandlung der Partikel darüber, ob Schokolade den richtigen Schmelz oder Autolack den begehrten Glanz erhält.

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Die IUPAC hat die 10 vielversprechendsten Innovationen der Chemie für eine nachhaltigere Welt zusammengestellt (Symbolbild). (gemeinfrei, markmags)
Zukunftsträchtige Entwicklungen der Chemie

Die 10 Chemie-Innovationen mit dem größten Nachhaltigkeitspotenzial

Seit der Einführung des Periodensystems der Elemente (PSE) vor 150 Jahren hat sich nicht nur die Anzahl der bekannten Elemente erhöht, auch kamen immer neue Technologien hervor: Chemische Pestizide zum Schutz der Ernte, Batterien für die Energie unterwegs und Kunststoffe in jeder Form, Farbe und Funktion. Was damals Fortschritt war, wird heute kritischer betrachtet. Denn Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Aber auch hier bietet die Chemie neue Lösungen. Die 10 vielversprechendsten Technologien für eine nachhaltigere Welt hat die Chemie-Vereinigung IUPAC ausgewählt.

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In anaeroben Labor-Bioreaktoren werden die Reststoffe aus der Olivenölproduktion vergoren. (Bild: Fraunhofer-Institut IGB)
Abfallstoffe verwerten

Oliven-Abfall liefert Biogas

Bei der Produktion von Olivenöl bleiben umweltbelastende Reststoffe zurück. Forscher des Projekts „En-X-Olive“ untersuchen, wie sie diese Abfälle zu Antioxidantien für die Kosmetikindustrie und Nährstoffe für die Düngerproduktion weiterverarbeiten können. Auch das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart ist an dem Projekt beteiligt und produziert Biogas aus den Reststoffen des Olivenöls.

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Als letztes Puzzleteil soll ISA-95 die bestehende Informations- und Funktionslücke in der Wertschöpfungskette der Produktion schließen. (Archiv: Vogel Business Media)
Fabrik-Informationssysteme

ISA-95 schließt letzte Lücke zwischen Geschäfts- und Produktions-Prozessen

Um gegenüber der Konkurrenz aus den Billiglohnländern bestehen zu können, setzen die traditionellen Märkte auf mehr Flexibilität und effizientere Methoden in der Produktion. Erforderlich ist hierfür eine IT-Infrastruktur, die die komplette Wertschöpfungskette in einem einzigen System abbilden kann. Dazu fehlt aber noch immer ein entscheidendes Puzzleteil: die Verbindung zwischen MES- und ERP-Ebene. Mit ISA-95 kann sich das jetzt ändern – der Implementierungs-Standard soll künftig den Datenfluss zwischen unterschiedlichen Systemen regeln. Auch Citect setzt mit seinem MES-System Ampla auf die technologie-neutrale Schnittstelle.

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In diesem Mehrzwecksystem mit vier parallelen Reaktorrohren können die Forscher Katalysatoren unter verschiedenen Reaktionsbedingungen im Hochdurchsatz testen. (Fraunhofer IGB)
CO2 als Kohlenstoffquelle

Katalysatoren für den Klimaschutz

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB verschiedene neue technologische Lösungen entwickelt. So soll das bei Verbrennungsprozessen entstehende Treibhausgas Kohlenstoffdioxid nutzbar gemacht werden: als Rohstoff zur Herstellung von Chemikalien, Kraftstoffen oder chemischen Energiespeichern.

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