Methanol ist ein wichtiger Rohstoff für viele Wertschöpfungsketten. (gemeinfrei)
Nachhaltiges Methanol

BASF produziert Methanol nach Prinzip der Biomassenbilanz

BASF produziert unter dem Namen „EU-Redcert Methanol“ erstmals Methanol auf Basis nachwachsender Rohstoffe nach dem Prinzip der Biomassenbilanz. Dabei ersetzt das Unternehmen fossile durch nachwachsende Rohstoffe der zweiten Generation und nutzt Abfälle und Reststoffe. So senkt BASF die Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase um mindestens 50 % im Vergleich zu konventionell hergestelltem Methanol.

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Erdgasförderung in Norwegen kann die deutsche Energiewende unterstützen. (gemeinfrei)
Deutsche Energiewende

Energiesicherheit auch beim Kohleausstieg dank Erdgas aus Norwegen

Wenn am 15. und 16. November die Kohlekommission einen Ausstieg aus der Kohleförderung in Deutschland prüft, spielt auch die Sicherheit der Energieversorgung eine wichtige Rolle. Sauber gefördertes Erdgas aus Norwegen kann Engpässe bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien ausgleichen. Bereits heute kommen 25 % des in Europa benötigten Erdgases aus dem skandinavischen Land. Auf die weltweit steigende Nachfrage nach Erdgas hat Norwegen in jüngster Zeit mit erhöhten Förderquoten reagiert.

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Die IUPAC hat die 10 vielversprechendsten Innovationen der Chemie für eine nachhaltigere Welt zusammengestellt (Symbolbild). (gemeinfrei, markmags)
Zukunftsträchtige Entwicklungen der Chemie

Die 10 Chemie-Innovationen mit dem größten Nachhaltigkeitspotenzial

Seit der Einführung des Periodensystems der Elemente (PSE) vor 150 Jahren hat sich nicht nur die Anzahl der bekannten Elemente erhöht, auch kamen immer neue Technologien hervor: Chemische Pestizide zum Schutz der Ernte, Batterien für die Energie unterwegs und Kunststoffe in jeder Form, Farbe und Funktion. Was damals Fortschritt war, wird heute kritischer betrachtet. Denn Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Aber auch hier bietet die Chemie neue Lösungen. Die 10 vielversprechendsten Technologien für eine nachhaltigere Welt hat die Chemie-Vereinigung IUPAC ausgewählt.

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Bildergalerien

Elektrolyse verleiht Flügel (©Beboy, ©keko-ka - stock.adobe.com; [M]Grimm)
Elektrolyse

Neuentwicklungen in der Elektrolyse bringt Power-to-X voran

CO2 als Rohstoff für die chemische Industrie, die Kopplung von Verkehrssektor und erneuerbaren Energien oder die effiziente Herstellung von Grund- und Feinchemikalien – Elektrolyse bildet den Schlüssel für jeden dieser Prozesse. Entsprechend groß ist die Aufmerksamkeit von Wissenschaft und Industrie – und sie schlägt sich in bemerkenswerten Neuentwicklungen nieder.

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In diesem Mehrzwecksystem mit vier parallelen Reaktorrohren können die Forscher Katalysatoren unter verschiedenen Reaktionsbedingungen im Hochdurchsatz testen. (Fraunhofer IGB)
CO2 als Kohlenstoffquelle

Katalysatoren für den Klimaschutz

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB verschiedene neue technologische Lösungen entwickelt. So soll das bei Verbrennungsprozessen entstehende Treibhausgas Kohlenstoffdioxid nutzbar gemacht werden: als Rohstoff zur Herstellung von Chemikalien, Kraftstoffen oder chemischen Energiespeichern.

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Chemiker, Werkstoffwissenschaftler und Chemieingenieure der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) entwickeln gemeinsam mit externen Partnern eine neuartige Mikrozelle für die Wasserelektrolyse. (Pixabay)
2,5-Millionen-Euro-Förderung

Nanoröhrchen könnten Wasserelektrolyse effizienter und flexibler machen

Zusammen mit externen Partner haben Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) eine neuartige Mikrozelle für die Wasserelektrolyse entwickelt. Durch Verwendung von nanostrukturierten Röhrchen statt der herkömmlichen Plattenelektroden zur Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff beabsichtigen sie, eine vereinfachte Herstellung, einen flexibleren Einsatz und die Einsparung teurer Edelmetalle zu erzielen.

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