Dawit T. Filmon, Mitarbeiter von Prof. Nicolas Plumere, Professur für Elektrobiotechnologie am TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit, hält einen Ausgangsstoff für die Seitenketten des schützenden Polymers in seinen Händen. (Jan Winter / TUM)
Wasserstoffforschung

Platinfreier Biokatalysator: Ein Enzym könnte der Wasserstoffwirtschaft Schwung verleihen

Einen Traum der Energiewirtschaft könnte ein Enzym wahr werden lassen: Effizient kann es sowohl aus Strom Wasserstoff erzeugen, als auch Wasserstoff in Strom umwandeln. Zu seinem Schutz ist das Enzym in ein Polymer eingebettet. Ein internationales Forschungsteam mit maßgeblicher Beteiligung von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) hat das System jetzt im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Catalysis vorgestellt.

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Bildergalerien

Der Studie zufolge wächst der globale Wasserstoffbedarf zwischen 2019 und 2030 von 71 Mt auf 88 Mt und verdoppelt sich bis 2040 auf 137 Mt. (gemeinfrei)
Studie zu Wasserstoffbedarf

Günstiger Ökostrom soll grünen Wasserstoff bis 2030 wettbewerbsfähig machen

Der globale Wasserstoffbedarf soll zwischen 2019 und 2030 von 71 Millionen Tonnen (Mt) auf 88 Mt steigen und sich bis 2040 auf 137 Mt verdoppeln. Alleine für Deutschland prognostiziert PwC in einer aktuellen Studie eine Nachfrage von 3,3 Mt. Sinkende Stromgestehungskosten und höhere CO2-Abgaben können grünen Wasserstoff der Studie zufolge schon 2030 wettbewerbsfähig machen

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Das Projekt Hypat identifiziert erstmals umfassend mögliche Partnerländer Deutschlands in einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft. (gemeinfrei)
Globaler H2-Potenzialatlas

Wasserstoffatlas: Wo sind die besten Standorte für die grüne Wasserstoffwirtschaft der Zukunft?

Deutschland wird auch langfristig auf Energie-Importe angewiesen sein, unter anderem muss es einen Großteil des grünen Wasserstoffs und seiner Syntheseprodukte aus wind- und sonnenreichen Weltregionen importieren. Das Projekt Hypat unter Leitung des Fraunhofer ISI entwickelt einen umfassenden, globalen Wasserstoffatlas, wie er in der deutschen Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) gefordert wird.

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Marc Dittmann, Process Development, Senior Engineer Electronics Integrated Supply Chain der Merck KGaA (Arkadius Koll)
Modularer Anlagenbau

Wettbewerbsvorteile durch modularen Anlagenbau - Warum Merck auf die Tube drückt

Die Smart Factory hat bei Merck einen entscheidenden Schub erhalten. Bald soll es ein erstes Livesystem mit MTP-Automatisierung in der Produktion geben. Damit will der Spezialchemie-Konzern führend beim Einsatz modularer Produktionssysteme werden. Welchen Anteil daran die Arbeit im Enpro-Projekt hatte, erläutert Marc Dittmann, Process Development, Senior Engineer Electronics Integrated Supply Chain der Merck KGaA.

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