H2-Kooperationsvereinbarung Messer und Siemens planen gemeinsames Hub-Konzept für grünen Wasserstoff

Redakteur: Alexander Stark

Zusammen wollen Siemens Energy und die Messer Group an grünen Wasserstoffprojekten im Bereich von fünf bis 50 MW für Anwendungen in der Industrie und Mobilität arbeiten. Im Rahmen einer Übereinkunft hat Messer Ibérica bereits drei grüne Wasserstoffprojekte im Chemiekomplex von Tarragona bei der spanischen Regierung eingereicht.

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Der Chemiepark Tarragona, der im Nordosten Spaniens liegt, ist einer der größten Europas.
Der Chemiepark Tarragona, der im Nordosten Spaniens liegt, ist einer der größten Europas.
(Bild: Messer)

Bad Soden – Wirtschaftlichkeit, Kosteneffizienz und die Verwertung aller Nebenprodukte sind wichtige Voraussetzungen bei der Planung von grünen Wasserstoffprojekten. In einem integrierten Hub-Konzept wollen die beiden Unternehmen Siemens Energy und Messer diese Zielvorgaben erfüllen. Dafür wurden bereits drei Projekte für sauberen Wasserstoff mit einer Elektrolyseurleistung von insgesamt 70 MW bei der spanischen Regierung eingereicht. Im Chemiepark Tarragona betreibt Messer Ibérica bereits ein Pipelinenetz für Sauerstoff, in dem dieses Nebenprodukt der Elektrolyse genutzt werden soll.

Spaniens Wasserstoff-Roadmap soll das Land an die Spitze der Dekarbonisierungsbewegung stellen und baut dabei auf die vorteilhafte Geografie für die Bereitstellung erneuerbarer Energie. Die chemische Industrie in Tarragona, einem der größten Chemieparks Europas, hat erneuerbaren Wasserstoff als eine wesentliche Lösung identifiziert, um fossile Brennstoffe in ihren Prozessen zu ersetzen.

Stefan Messer, Eigentümer und CEO der Messer Group GmbH, sagte: „Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung von Technologien, die die Produktionsprozesse unserer Kunden sicherer, effizienter und umweltfreundlicher machen, einschließlich sauberer Wasserstoffanwendungen in der Industrie und in der Mobilität. In Europa, Asien und Amerika betreiben wir bereits Produktionsanlagen für Gase vor Ort. Dabei optimieren wir die Nutzung aller Nebenprodukte, so dass sich die Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können und gleichzeitig von den ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen profitieren. Gemeinsam mit Siemens Energy werden wir diese Vorteile auf Industriekunden ausweiten, die auf grünen, durch Elektrolyse erzeugten Wasserstoff umsteigen."

Christian Bruch, CEO von Siemens Energy, sagte: „Grüner Wasserstoff wird ein wichtiger Hebel sein, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln, insbesondere in Sektoren wie der Industrie und Mobilität, die sich nur schwer dekarbonisieren lassen. Für uns ist es wichtig, die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft in Partnerschaften voranzutreiben und ich bin dankbar für das Vertrauen der Messer Group, Projekte gemeinsam zu realisieren."

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