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Automatisierungsspezialisten von Siemens und Gea erarbeiten nun in Projektgruppe zum Module Type Package (MTP), wie am Beispiel von Zentrifugen MTP herstellerübergreifend standardisierte Maschinen-Plattform-Kommunikation ermöglichen kann. Im Bild: Matthias Wiemann (li.), Gea, und Christoph Schröder, Siemens.  (Siemens)
Modulare Produktion

Gea und Siemens nutzen Automatisierungsstandard MTP

Die Technologiekonzerne Gea und Siemens haben auf der Automatisierungsmesse SPS IPC Drives in Nürnberg eine Kooperation im Digitalisierungs-Projekt „Module Type Package“ (MTP) bekannt gegeben. Unter dem Stichwort „Standardisierung“ zeigen die Partner am Beispiel eines Plug & Win-Separators, wie der normierte Austausch von Daten zwischen dem Automatisierungssystem und dem Engineering-System für kürzere Markteinführungszeiten und gesteigerte Produktqualität sorgt.

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Es ist heute üblich, dass die Anforderungen an die Produktionsausrüstung mit je einem Satz von Prüfprotokollen für DQ, IQ, OQ und PQ überwacht werden. Was wesentlich oder qualitätsrelevant ist, wird dabei im Zweifelsfall weitreichend ausgelegt, um keine Versäumnisse zu riskieren. Die Folge ist eine Dokumentenflut, die sich mit einem Good Engineering Practice vermeiden ließe. (Bild: NNE Pharmaplan)
Prozessvalidierung

Risikobasierte Prozessvalidierung nach US-FDA-Vorgaben

Jede Produktionsausrüstung ist inzwischen mit je einem Satz von Prüfprotokollen für DQ, IQ, OQ und PQ versehen – unabhängig davon, ob diese sinnvoll sind. Und trotz der Einführung des risikobasierten Ansatzes findet noch zu selten eine Fokussierung auf wirklich kritische Parameter der Produktqualität statt. Die Folge ist eine Dokumentenflut mit immensen Kosten. Vor diesem Hintergrund entstand die Überlegung, ob diese Tätigkeiten vereinfacht und eine Good Engineering Practice eingeführt werden sollte.

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 (Archiv: Vogel Business Media)
Wägetechnik

Industrielle Wägetechnik im Überblick

In verfahrenstechnischen Anlagen kommt dem sicheren und genauen Erfassen von Gewichtswerten eine hohe Bedeutung zu. Denn diese Daten sind die Basis für die Qualität von Zwischen- und Endprodukten, für die Materialdisposition und den Materialverbrauch, für Bilanzierung und Protokollierung – letztlich also auch für Kosten und Gewinn.

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Die Digitalisierung als Chance begreifen, insbesondere aus der Digitalisierung von Brownfieldanlagen, das war Inhalt des Vortrags von Frank Grümbel (Lanxess) und Ulrich Schünemann (BASF). (Mühlenkamp / PROCESS)
Namur-Hauptsitzung 2018

Digitalisierung wird anfassbar – Namur-Hauptsitzung blickt in die Zukunft

Wie verändert die Digitalisierung die Geschäftsprozesse und welche Auswirkungen hat dies auf die alltägliche Praxis? Spannende Antworten versprach das diesjährige Jahrestreffen der Anwender von Prozessautomatisierungstechnik in Bad Neuenahr. Rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten bei der Namur-Hauptsitzung 2018 unter dem Motto „Field Instruments Supporting Digital Transformation“ über die Zukunft der Digitalisierung in der Prozessindustrie. Den Sensoren kommt – als entscheidender Informationslieferant – eine besondere Rolle zu.

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Dem Integritätstest von Sterilfiltern kommt bei der Herstellung von Arzneimitteln eine hohe wirtschaftliche Bedeutung zu. (Bild: Sartorius [M]-Mager)
Sterilfilter

Mit Integritätstests von Sterilfiltern die Sicherheit erhöhen

Der Integritätstest von einem Sterilfilter ist notwendig, um potentielle Schäden an dieser Sterilbarriere zweifelsfrei ausschließen zu können. Die dokumentierten Ergebnisse des Tests sind im Rahmen der Herstellung von pharmazeutischen Präparaten für die Produktfreigabe essentiell notwendig. Wenn bei der Überprüfung Probleme auftauchen, kann das zu erheblichen finanziellen Schäden führen und die Marktfreigabe verzögern.

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Mit dem Projekt „Rechtssichere Schulungen am Arbeitsplatz“ haben Sanofi und Provadis gezeigt, wie sich E-Learning in Produktionsstätten erfolgreich implementieren lässt. (Bild: Provadis)
E-Learning

E-Learning im Reinraum

Bislang wird E-Learning in der Produktion selten angewendet, da entweder die Infrastruktur dies nicht zulässt oder es an geeigneter Software für die Lerninhalte mangelt. Sanofi und Provadis haben jetzt gezeigt, wie sich E-Learning in Produktionsstätten erfolgreich implementieren lässt. Mit ihrem innovativen Projekt „Rechtssichere Schulungen am Arbeitsplatz“ haben sie in der Kategorie „Workplace Learning“ den eLearning Award 2012 erhalten.

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