Newsticker November: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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20.11.2025

Lexington/Darmstadt (dpa) *15:26 Uhr – Merck schließt Milliardendeal für neues Parkinson-Medikament

Der deutsche Merck-Konzern will mit einer milliardenschweren Partnerschaft ein neues Medikament gegen Parkinson entwickeln und setzt dabei auf Künstliche Intelligenz. Dazu hat das Dax-Unternehmen eine Vereinbarung mit dem US-Unternehmen Valo Health geschlossen. Sie umfasst eine Vorauszahlung und mögliche Meilensteinzahlungen von Merck von mehr als drei Milliarden Dollar, wie die Amerikaner mitteilten. Dazu kommen Lizenzgebühren und Forschungsgelder.

Valo Health verweist auf seine KI-gestützte Forschungsplattform und einen Datenpool von mehr als 17 Millionen anonymisierten Patientenakten. Dadurch lasse sich die Arznei-Entwicklung optimieren, «sodass wir die vielversprechendsten Kandidaten schneller vorantreiben können», wird Amy Kao, weltweite Leiterin von Mercks Forschungsabteilung für Neurologie und Immunologie, zitiert.

Die Nervenkrankheit Parkinson ist weit verbreitet. Allein in Deutschland sind laut der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen 400.000 Menschen davon betroffen. Die Folgen sind häufig steife Muskeln, verlangsamte Bewegungen und unkontrollierbares Zittern. Bei Merck hieß es, die Forschungskooperation zu Parkinson stehe im Einklang mit dem Fokus des Unternehmens auf Bereiche mit hohem ungedecktem Behandlungsbedarf wie seltene Erkrankungen und Bewegungsstörungen.

Brunsbüttel (dpa/lno) *11:46 Uhr – LNG-Spezialschiff kommt nach Umrüstung zurück

Nach der Umrüstung in Dänemark kehrt das Flüssiggas-Spezialschiff «Höegh Gannet» nach Brunsbüttel zurück. Bevor das 297 Meter lange Schiff am Montag zunächst an der mittleren Liegeposition des Elbehafens festmachen wird, stehen vorbereitende Arbeiten im Hafen, an der Verladeinfrastruktur und auf Seiten des Netzbetreibers an, kündigte die Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) mit, die das Schiff betreibt. Dabei könne es bis Freitag kurzfristig zu erhöhten Geräuschpegeln durch vorgeschriebene Sicherheitstests kommen. Zuvor hatte das «Flensburger Tageblatt» berichtet.

Auch beim Einlaufen am Montag seien Geräuschentwicklungen in den frühen Morgenstunden sowie am Folgetag nicht gänzlich ausgeschlossen, erklärte die DET. Den Angaben zufolge hat die «Höegh Gannet» hatte während ihres zweimonatigen Werftaufenthalts Katalysatoren erhalten, um die Emissionen von Luftschadstoffen zu reduzieren und Vorgaben zum Immissionsschutz einzuhalten. Die Katalysatoren leisten demnach aber auch einen Beitrag zur Lärmminderung. Zudem wurden die Auslassrohre am Schlot gedreht, damit sie nicht mehr in Richtung der bewohnten Gebiete gerichtet sind.

Das sogenannte Regasifizierungsschiff wandelt im Brunsbütteler Hafen Flüssiggas (LNG) in Erdgas um, das dann ins Netz eingespeist wird. 2025 hat die «Höegh Gannet» nach früheren Angaben von DET bereits über 19 Terawattstunden Energie in Form von Erdgas ins deutsche Gasnetz einspeisen können. Das entspreche dem jährlichen Erdgasverbrauch zum Heizen von knapp 1,4 Millionen Haushalten vierköpfiger Familien bei einer 100 Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus.

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