Newsticker November: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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25.11.2025

Berlin (dpa/sa) *15:45 Uhr – Bund fördert Labor für klimafreundliche Kraftstoffe

Der Bund fördert den Betrieb einer Forschungsanlage für strombasierte Kraftstoffe des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) in Leuna mit rund 157 Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) übergab den entsprechenden Förderbescheid im Ministerium an das DLR. «Mit der Förderung der Betriebsphase setzen wir den nächsten großen Schritt für strombasierten, klimafreundlichen Kraftstoff», teilte er mit.

Die Technologieplattform Power-to-Liquid-Kraftstoffe (TPP) im Chemiepark Leuna befindet sich seit Oktober 2024 im Aufbau und soll 2028 eröffnet werden. Der Bund förderte bereits die Bauphase mit rund 130 Millionen Euro. Der nun überreiche Förderbescheid bezieht sich auf den Betrieb. Das Geld sichere den Forschungs- und Testbetrieb für den Zeitraum von 2028 bis 2035, teilte das Ministerium mit.

Die TPP dient dem DRL zufolge dazu, Kraftstoffe zu optimieren sowie Technologien und Verfahren weiterzuentwickeln. Sie soll die gesamte Prozesskette sogenannter Power-to-Liquid-Kraftstoffe abbilden - von den Ausgangsstoffen über die Herstellung der Kraftstoffe bis hin zur Zertifizierung und Anwendung. Die Anlage werde über eine Kapazität von 2.500 Tonnen pro Jahr verfügen und könne damit strombasierte Kraftstoffe in einem semi-industriellen Maßstab herstellen, hieß es.

Power to Liquid bezeichnet das Verfahren, in dem synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) hergestellt werden durch die Gewinnung von Wasserstoff per Elektrolyse und die anschließende Synthese von Wasserstoff und Kohlendioxid.

Basel (dpa) *11:32 Uhr – Pharmakonzern Novartis baut 550 Stellen in der Schweiz ab

Der Pharmakonzern Novartis plant einen einschneidenden Stellenabbau an seinem Standort Stein bei Basel. Dort will das Unternehmen die Produktion von Tabletten und Kapseln sowie die Verpackung von sterilen Arzneimitteln wird bis Ende 2027 einstellen.

Gleichzeitig werde an dem Standort im Kanton Aargau die Automatisierung weiter erhöht, teilte Novartis mit. Insgesamt könnten die Pläne bis Ende 2027 einen Abbau von etwa 550 Festanstellungen zur Folge haben.

Um eine wettbewerbsfähige Produktion in der Schweiz aufrechtzuerhalten, müssen sich Novartis darauf fokussieren, in innovative Herstellungstechnologien und einen hohen Grad an Automatisierung zu investieren, hieß es. Alle Schritte stehen unter Konsultationsvorbehalt; das Unternehmen stelle Unterstützungsangebote und einen verlängerten Sozialplan bereit.

Gleichzeitig investiert Novartis an seinem Standort Schweizerhalle 80 Millionen Dollar (rund 69 Mio. Euro) in den Ausbau der Produktion von sogenannten siRNA, also sehr kleiner RNA-Moleküle. Hier werde der Konzern bis Ende 2028 rund 80 neue Vollzeitstellen schaffen.

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