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Trübungssensor

Sichere Trinkwasser-Überwachung mit neuem Trübungssensor

| Autor/ Redakteur: Dr.-Ing. Christoph Wolter, Karl Stiller / Manja Wühr

Als kommunale Wasserbeschaffungsgesellschaft ist Hessenwasser angetreten die Wasserversorgung durch Modernisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen effizienter zu gestalten. Dabei kommt dem Qualitätsparameter Trübung eine hohe Bedeutung zu. Ein Praxistest zeigt, dass ein neuer Trübungssensor als Inline- oder Bypassmessung in allen Schritten der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt werden kann.

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Neuer Trübungssensor Turbimax CUS52D für Bypass und Inline-Anwendungen im Trink- und Prozesswasser
Neuer Trübungssensor Turbimax CUS52D für Bypass und Inline-Anwendungen im Trink- und Prozesswasser
(Bild: Endress+Hauser)

Die Trübung ist der wichtigste kontinuierlich gemessene Qualitätsparameter in der Wasseraufbereitung. Er erlaubt eine schnelle kontinuierliche und qualitative Beurteilung aller Aufbereitungsschritte. Memosens-Technologie, hygienisches Design, Verlässlichkeit der Messung wie im Labor sowie umfangreiche Optionen für Selbstreinigung und Überprüfung erweitern und vereinfachen den wartungsfreien Einsatzbereich. Der neue CUS52D ist als Inline- oder Bypassmessung in allen Schritten der Trinkwasseraufbereitung einsetzbar, wie Untersuchungen in der Praxis belegen.

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Kontinuierliche Trübungsmessung in der Trinkwasseraufbereitung

Klares Wasser als ästhetische Wahrnehmung der Reinheit ist eine Grundvoraussetzung für die Genusstauglichkeit von Trinkwasser, wie sie in der TrinkwV (L1) zwingend gefordert wird. Die Entfernung von Partikeln im aufbereiteten Wasser ist damit ein Qualitätsanforderung ersten Ranges für die Akzeptanz des Wassers beim Endverbraucher (L3).

Für Oberflächenwässer gilt zudem der Zusammenhang, dass mit einer möglichst weitgehenden Feststoffentfernung „auch Keime und Mikroorganismen mit hoher Sicherheit abgetrennt werden“ und in nachfolgenden Stufen der Entkeimung die eingesetzten Mittel sehr viel wirksamer eingesetzt werden können (L4).

Ein Maß für Feststoffe im Wasser ist die Trübung. Daher wird basierend auf §11 der TrinkwV nach Aufbereitung von Oberflächenwasser eine Trübung von 0,1…0,2 FNU bei nachfolgender Entkeimung gefordert (L2). Anzustreben ist ein Wert nach allen Aufbereitungsschritten von < 0,1 FNU (L3).

Lesen Sie auf Seite 2 mehr zum Einsatz der kontinuierlichen Trübungsmessung.

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