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Trübungssensor

Sichere Trinkwasser-Überwachung mit neuem Trübungssensor

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Verlässlichkeit durch Messung wie im Labor

Der Sensor arbeitet nach der 90°-Streulichtmethode bei einer Wellenlänge von 860 nm. Besonderes Augenmerk wurde auf eine hochgenaue und den Anforderungen exaktentsprechende Optik des Sensors gelegt. Die Norm ISO 7027 beschreibt die technische Auslegung der Trübungsmessung unter 90°, dem Winkel zwischen dem Weg des Lichtes aus der Lichtquelle und Optik kommend und dem Empfänger, der das Streulicht der beteiligten Partikel misst. Während der Empfänger eine optische Öffnung von ca. 20° aufweisen darf, wird für den Lichtstrahl quasi paralleles Licht einer Punktquelle gefordert - schlichtweg die herausragende technische Herausforderung für die Lichtquelle und die zugehörige Optik bei der Realisierung eines Prozesssensors, der dann auch noch über einen weiten Temperaturbereich arbeiten soll.

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Neu für einen Prozesssensor ist die exakte Übereinstimmung mit der Norm ISO 7027. Das schafft eine bis dahin nicht gekannte Verlässlichkeit: die Messung entspricht damit einer Labormessung und der werkskalibrierte Sensor muss vor Ort auch im niedrigen Trübungsbereich nicht kalibriert werden. Als Zubehör auswählbar sind Messwannen, die eine Messung unter weitgehender Vermeidung von Rückstreuungen und Wandeinflüssen ermöglichen. In diesen Behältnissen lassen sich mit dem Sensor vor Ort jederzeit aussagekräftige Vergleichsmessungen durchführen.

Dank digitaler Memosens-Technologie und „Hot Plug&Play“ ist die Inbetriebnahme des werkskalibrierten Sensors in kürzester Zeit erledigt. Eine Kalibrierung des Sensors ist nicht erforderlich. Lediglich die verwendete Einbauarmatur wird im Messumformer angegeben und damit automatisch die entsprechende Einbauanpassung eingestellt, die die Rückstreuung der Armatur berücksichtigt. Bei unbekannter Einbausituation kann eine Einbauanpassung basierend auf Material und Rohrdurchmesser eingegeben werden. Die Messstelle ist anschließend sofort messbereit.

Im laufenden Betrieb sind keine weiteren Einstellungen notwendig. Eine Überprüfung des Sensorzustandes nach Langzeiteinsatz erfolgt durch einfaches Aufstecken einer Festkörperreferenz auf den Sensorkopf. Eventuelle Abweichungen können dokumentiert und nachkalibriert werden.

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