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Fluidik-Komponenten für Hygienic-Bereiche Sicher über die ganze Lebensdauer: Hygienic-Ventile vollautomatisch prüfen

| Redakteur: Dominik Stephan

In der Prozesstechnik steigen die Anforderungen an Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Funktionalität der eingesetzten Ventile immer weiter: Besonders bei Reinigungs- und Sterilisationsprozessen in Food- und Pharmabranche stellen Anwender zurecht höchste Ansprüche. Um bei Fluidikkomponenten auf Nummer sicher zu gehen, nimmt der Ventilspezialist Bürkert einem neuen Mehrmedienprüfstand für Hygienic-Produkte in Betrieb.

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Einer der weltweit modernsten Mehrmedienprüfstände ermöglicht realitätsnahe Prozesssimulationen
Einer der weltweit modernsten Mehrmedienprüfstände ermöglicht realitätsnahe Prozesssimulationen
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems )

Mit dem neuen Mehrmedienprüfstand kann Bürkert jetzt Prozesssimulationen für Reinigungs- und Sterilisierungsprozesse entsprechend definierter Prüfbedingungen durchführen. Dabei werden Komponenten bis Nennweite DN 100 in realitätsnahen Simulationen entsprechend aktueller Normen und Standards geprüft, erklären Firmensprecher. Für verschiedene Medien können Temperaturen, Druckbereiche, Zyklenzahlen und Schaltzeiten der Ventile definiert und programmiert werden.

Die Prüfabläufe basieren auf aktuellen Bürkert-Standards sowie einschlägigen Normen und Vorschriften, z.B. dem internationalen Standard für Anlagen zur Herstellung biopharmazeutischer Produkte ASME BPE Appendix K. Aber auch anwendungsspezifische Prüfabläufe sind möglich. Die realitätsnahen Beständigkeits- und Langzeittests in Extrem- und Grenzbereichen liefern zudem eine gute Basis, um Zuverlässigkeit, Beständigkeit und Lebensdauer aller medienberührenden Komponenten weiter zu optimieren.

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Was wird geprüft?

Die Reinigungs- und Sterilisationsprozesse innerhalb des Mehrmedienprüfstands werden durch den Einsatz verschiedener Testmedien realisiert. Zu den Testmedien gehören gereinigtes und ozonisiertes Wasser, Säuren und Laugen in unterschiedlichen Konzentrationen, Reindampf, Druckluft, Vakuum sowie gegebenenfalls weitere kompatible anwendungsspezifische Medien. Die Medienabfolge kann innerhalb der sechs Prüfkammern separat definiert werden. Das ergibt für die Testszenarien nahezu unbegrenzte Möglichkeiten und Prüfungen lassen sich nahe an den Applikationsbedingungen durchführen. Die optionale versuchsbegleitende Aufzeichnung und Dokumentation der Versuchsparameter dient der Verifizierung des Testablaufs.

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