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Fokus auf Digitalisierung Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik als Master-Studiengang

| Redakteur: Alexander Stark

Mit dem neu angebotenen Masterstudiengang Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik eröffnen sich für Absolventen der Wilhelm Büchner Hochschule spannende Karriereperspektiven – denn der Optimierungsbedarf von Produktionsprozessen ist weltweit enorm.

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Mit dem neu angebotenen Master-Studiengang Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik bereitet die Wilhelm Büchner Hochschule Absolventen auf die parallel zur Produktion ablaufenden Simulationen vor.
Mit dem neu angebotenen Master-Studiengang Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik bereitet die Wilhelm Büchner Hochschule Absolventen auf die parallel zur Produktion ablaufenden Simulationen vor.
(Bild: ©naraichal - stock.adobe.com )

Ulm – Die Verfahrenstechnik zählt zu den Schlüsseldisziplinen der Zukunft. Mehr denn je müssen Ressourcen geschont und Abfälle vermieden werden – entsprechend werden die Prozesse in der verfahrenstechnischen Produktion zunehmend anspruchsvoller.

Mit dem neu angebotenen Master-Studiengang Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik bereitet die Wilhelm Büchner Hochschule Absolventinnen auf die parallel zur Produktion ablaufenden Simulationen vor. In dem auf drei Semester ausgelegten Master-Studiengang werden sowohl solides Fachwissen in den Bereichen mechanischer und thermischer Verfahrenstechnik als auch die für einen digitalen Zwilling notwendigen zukunftsweisenden Kenntnisse im Regeln und Simulieren kontinuierlicher Prozesse vermittelt.

„Allgemein ist die Digitalisierung chemischer, pharmazeutischer oder lebensmittelverarbeitender Produktionsanlagen bei den wichtigen Verbänden wie Dechema und VDI ein großes Thema“, so Prof. Dr.-Ing. Harald Schuchmann, Akademischer Leiter der Verfahrenstechnik an der Wilhelm Büchner Hochschule. Oft werde allerdings nicht explizit erwähnt, dass dies vor allem Sinn macht, wenn die Prozesse kontinuierlich sind. Neben dem digitalen Zwilling spiele also insbesondere die entsprechende Mess- und Regelungstechnik eine wichtige Rolle in der Prozesssimulation, so Schuchmann. Das bedeute in der zukünftigen Praxis auch, dass mehr Verantwortung bei der Person an der Anlage liegen wird. Umso wichtiger werde die Anleitung und Führung von Mitarbeiterinnen für unsere Absolventinnen. Und natürlich werde auch die Konzipierung neuer, innovativer Anlagen in Zukunft noch stärker gefragt sein.

Spannende Karriereperspektiven in der Verfahrenstechnik

Entsprechende Kompetenzen erlernen Studierende in diesem Master-Fernstudium mit fächerübergreifenden Lerninhalten: Wertvolle Einblicke in die Technikfolgenabschätzung stärken Planungskompetenzen, das Forschungsprojekt im zweiten Semester bereitet Studierende auf Aufgaben im Bereich Forschung und Entwicklung oder als Produktionsleiter vor.

Event-Tipp der Redaktion

Unter dem Slogan „Die Digitalisierung entmystifizieren“ diskutieren die Teilnehmer auf dem Smart Process Manufacturing Kongress am 27. und 28. Oktober die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung. Schwerpunkt des Kongresses sind Best Practices mit Leuchtturmprojekten aus der Branche. Seien Sie dabei, wenn sich im Vogel Convention Center in Würzburg Fach- und Führungskräfte der Prozessindustrie über die digitale Transformation der Branche austauschen.

Der Master of Engineering qualifiziert Absolventinnen für Fach- und Führungsaufgaben in der Entwicklung zukunftsweisender verfahrenstechnischer Herstellungsprozesse, zum Beispiel in der chemischen, pharmazeutischen oder lebensmittelverarbeitenden Industrie, im Anlagenbau, in der Ingenieurdienstleistung sowie in öffentlichen oder privaten Forschungseinrichtungen. Der Bedarf an Optimierung von Produktionsprozessen ist laut Schuchmann weltweit enorm. Mit dem Master-Studiengang Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik will die Universität viele spannende und attraktive Karriereperspektiven eröffnen.

Umfassende Kernkompetenzen, gezielte Schwerpunkte

Der Studiengang richtet sich an Interessierte mit einem Bachelor-Abschluss in Energie-, Lebensmittel- odermchemischer Verfahrenstechnik oder in einem verwandten Studiengang. Anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen werden Vorkenntnisse beurteilt; eventuell fehlende Vorkenntnisse können in der Homogenisierungsphase erworben werden, bevor das erste Semester startet. Das anschließende Kern- und Vertiefungsstudium vermittelt ein umfassendes Know-how rund um die Kernfelder der Verfahrenstechnik, im anschließenden Wahlpflichtbereich kann das eigene berufliche Profil geschärft werden. Zur Auswahl für die Vertiefung stehen: Bioverfahrenstechnik mit virtuellem Labor, Simulieren von Prozessen mit virtuellen Laboren, Verpackungsmaterial und -entsorgung, Prozessintegration mit Schwerpunkt Pinch-Analyse, Advanced Process Control, Materialflusstechnik sowie Kältetechnik und deren Anwendungen (voraussichtlich ab 1/2022).

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