Gestiegenes Ansehen Pandemie verbessert Reputation von Pharmaunternehmen

Redakteur: Alexander Stark

Wie aus einer Umfrage des Biotechnologieunternehmens Amgen hervorgeht, hat sich das Ansehen von Pharmaunternehmen in den letzten drei Jahren deutlich verbessert. So schreiben neun von zehn Befragten den Unternehmen eine sehr hohe Kompetenz in der Arzneimittelentwicklung zu.

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Die Reputation von Pharma-Unternehmen hat einer Umfrage zufolge in den letzten drei Jahren deutlich zugelegt.
Die Reputation von Pharma-Unternehmen hat einer Umfrage zufolge in den letzten drei Jahren deutlich zugelegt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

München – Das Ansehen von Pharma-Unternehmen ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen. Dies zeigt eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zur Arzneimittelversorgung in Deutschland im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Bei der Frage nach der Kompetenz der Unternehmen in der Arzneimittelentwicklung konnte ein Anstieg von elf Prozentpunkten im Vergleich zu einer Amgen-Umfrage aus dem Jahr 2018 verzeichnet werden. Zwei Drittel geben an, dass sich ihre Meinung über Pharmaunternehmen durch die Covid-19-Pandemie deutlich verbessert hat.

Im internationalen Vergleich liegen laut der aktuellen Umfrage deutsche Pharma-Unternehmen hinsichtlich ihrer Expertise im Bereich Forschung und Entwicklung mit weitem Abstand an erster Stelle. Jeder Zweite sieht deutsche Unternehmen vorn (50 %), rund ein Fünftel vergibt den ersten Rang an US-amerikanische (19 %) bzw. an europäische Unternehmen (17 %). Dabei rangieren europäische Unternehmen bei den unter 30-Jährigen deutlich häufiger an erster Stelle (25 %).

Das öffentliche Bild von Pharma-Unternehmen hat sich im Vergleich zu 2018 deutlich verbessert: Nicht nur spricht eine größere Zahl der Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer den Unternehmen eine hohe Expertise zu, qualitativ hochwertige Arzneimittel zu entwickeln, auch das allgemeine Vertrauen in die medizinische Forschung und Entwicklung ist in den vergangenen drei Jahren gestiegen. 82 % der Befragten sprechen von einem großen Vertrauen (2018: 74 %).

Bei knapp sieben von zehn Deutschen hat die Berichterstattung im Zuge der Covid-19-Pandemie das Interesse an innovativen Therapieansätzen deutlich erhöht (67 %). Jeder Zweite hat seit Corona spürbar mehr Vertrauen in neue Arzneimittel (51 %). Zudem ist in den vergangenen Monaten, so sagen fast drei Viertel der Befragten, ihr Wissen über Forschung und Entwicklung gestiegen (72 %). So kann die große Mehrheit von 90 % der Deutschen den Erfolg bei der Entwicklung der Covid-19-Impfstoffe einordnen: Sie wissen, dass die Impfstoffe deutlich schneller entwickelt, zugelassen und produziert wurden, als es normalerweise bei neuen Wirkstoffen der Fall ist. 59 % der Befragten schließen daraus, dass die Zulassung bei anderen Arzneimitteln ebenfalls schneller und unbürokratischer erfolgen sollte.

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