Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Widerspruch gegen vorzeitigen Baubeginn für Chemiefabrik in Schwerin

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26.10.2023

Ingelheim (dpa/lrs) *16:05 Uhr – Künftiger Boehringer-Deutschlandchef setzt auf Kontinuität

Der künftige Deutschlandchef von Boehringer Ingelheim hält die Themen Digitalisierung und Energiewende für zentral auf seinem neuen Posten. Er setze als Nachfolger von Sabine Nikolaus an der Spitze der Boehringer Deutschland von Januar kommenden Jahres an auf «starke Kontinuität», sagte Fridtjof Traulsen am Donnerstag in Ingelheim.

Am Stammsitz in Ingelheim sei man in Sachen Nachhaltigkeit schon sehr weit. Im ersten Quartal des kommenden Jahres gehe dort etwa ein Biomasseheizkraftwerk ans Netz, das einen Großteil der Versorgung stemme. Am zweiten großen Standort in Biberach sei der Weg noch weiter, dort sei Boehringer noch zu 90 Prozent von fossilen Energieträgern abhängig.

Sehr viel Energie werde in der kommenden Zeit auch in die Entwicklung neuer Produkte gesteckt, kündigte Traulsen an. Boehringer habe derzeit so viele Präparate oder auch digitale Therapeutika in der Phase 3 wie noch nie – gegen Lungenerkrankungen, entzündliche Hauterkrankungen sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

München (dpa) *08:22 Uhr – Schwache Nachfrage trifft Wacker Chemie

Schwache Nachfrage und niedrigere Preise haben Wacker Chemie im dritten Quartal zugesetzt. Der Gewinn stürzte von 259 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf nur noch 33,5 Millionen ab, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz brach um fast 29 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro ein. Das Umfeld sei für Wacker – wie für die gesamte Chemieindustrie – herausfordernd gewesen, sagte Konzernchef Christian Hartel. Eine Erholung der Nachfrage sei nach wie vor nicht erkennbar. Zudem belasteten die hohen Energiepreise das Geschäft.

Angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage und gesunkenen Preise blickt Wacker nun auch etwas vorsichtiger auf das laufende Jahr, was Umsatz und operatives Ergebnis angeht. Nachdem Wacker die Zielspannen bereits im Sommer angepasst hatte, erwartet das Unternehmen die Kennzahlen nun in deren unterer Hälfte. Konkret 6,5 Milliarden Euro Umsatz in 2023 und ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 800 bis 900 Millionen. Das wären deutliche Einbußen im Vergleich zum starken Vorjahr.

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