Proman hat mit Mitsubishi eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Bau einer extrem kohlenstoffarmen Ammoniakanlage im Weltmaßstab in Lake Charles, Louisiana zu prüfen. Die geplante Anlage würde durch die Nutzung modernster Kohlenstoffabscheidungs- und -bindungs-Technologien pro Jahr etwa 1,2 Millionen Tonnen sauberes Ammoniak produzieren.
Die geplante Anlage soll sich am bestehenden Standort von Proman in Lake Charles befinden, in der Nähe von Promans Erdgas-zu-Methanol-Anlage, welche sich ebenfalls in der Entwicklung befindet.
Die Unterzeichnungszeremonie zwischen Proman und der Mitsubishi fand auf der Third International Conference on Fuel Ammonia (CFA) statt, die von Japans Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie organisiert wurde. Ammoniak, das in der Anlage produziert wird, soll in erster Linie als sauberer Kraftstoff nach Japan exportiert werden, um Emissionen von Kohlekraftwerken zu reduzieren. Dies entspricht Japans nationaler Strategie, den inländischen Ammoniakverbrauch zu steigern, um seine Dekarbonisierungsziele zu erreichen.
Wegen der Konjunkturschwäche der Chemiebranche baut der Spezialchemiekonzern Lanxess weltweit etwa jede 15. seiner Stellen ab. Um sich effizienter aufzustellen, sollen die Kosten im Jahr um 150 Millionen Euro gesenkt werden, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstagabend sagte. Zu den Maßnahmen zähle der Abbau von 870 Vollzeitstellen, davon 460 in Deutschland. Der Konzern hat weltweit derzeit etwa 13.000 Stellen, davon gut die Hälfte im Inland. Der Abbau soll schnellstmöglich erfolgen. Zuvor hatte der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtet.
Bestandteil des Sparkurses ist zudem ein Maßnahmenpaket, mit dem die Kosten einmalig um 100 Millionen Euro gedrückt werden sollen. Hierzu gehören geringere Reisekosten und ein Gehaltsverzicht des Vorstands. Die beiden Einsparvorgaben – also 150 Millionen Euro jährlich und einmalig 100 Millionen Euro – hatte Lanxess bereits im August bekanntgegeben. Nun veröffentlichte das Unternehmen auch die Zahl der Stellen, die gekürzt werden sollen.
Die Stellen in Deutschland sollen vor allem in der Verwaltung wegfallen, «um die dortigen Strukturen zu verschlanken und an die wirtschaftliche Situation des Unternehmens anzupassen», hieß es von Lanxess. Der Rotstift wird insbesondere an den Standorten Köln, Leverkusen, Uerdingen und Mannheim angesetzt. Das Abbauvorhaben soll umgesetzt werden, indem freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt werden. Außerdem werden Beschäftigten Aufhebungsverträge angeboben.
Schkopau (dpa/sa) *14:11 Uhr – Gewerkschafter und Unternehmen fordern Industriestrompreis
Mit einer Kundgebung beim Chemiekonzern Dow in Schkopau haben Beschäftigte des Unternehmens zusammen mit dem Arbeitgeber die Einführung eines Industriestrompreises gefordert.
«Die energieintensiven Industrien, zu denen auch Dow zählt, leiden seit Jahren unter überhöhten Strompreisen», teilte die Industrie-Gewerkschaft IGBCE am Dienstag mit. «Unserer Region drohen mittelbar gute Arbeitsplätze, wichtige Wertschöpfung und satte Steuereinnahmen abhanden zu kommen», sagte der IGBCE-Bezirksleiter für Halle-Magdeburg, Norman Friske. Strom sei der größte Kostenblock für energieintensive Unternehmen. Die Gewerkschaft fordert einen befristeten Preisdeckel für Strom bis 2030.
Auch Sachsen-Anhalts Energieminister Armin Willingmann (SPD) hatte sich bei der Energieministerkonferenz in Wernigerode mit seinen Amtskollegen zuletzt für einen befristeten Industriestrompreis ausgesprochen. Von Mitte dieses Monats an will die Gewerkschaft nach eigenen Angaben bundesweit Aktionen für die Einführung eines Brückenstrompreises organisieren.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.