Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Widerspruch gegen vorzeitigen Baubeginn für Chemiefabrik in Schwerin

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02.10.2023

Emden (dpa/lni) *15:59 Uhr – Grünes Licht für Lithium-Raffinerie in Emden

In Emden kann wie geplant eine Lithium-Raffinerie entstehen. Ein sogenannter Erbbaurechtsvertrag, der die Nutzung von rund 30 Hektar Fläche regelt, sei inzwischen abgeschlossen, teilte die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports am Montag mit.

Das Chemieunternehmen Livista Energy mit Sitz in Luxemburg erhält Zugriff auf eine Fläche am Wybelsumer Polder. In der Raffinerie des Unternehmens soll künftig Lithiumerz in Lithium umgewandelt werden. Frühestens von 2026 an soll die Produktion aufgenommen werden. Lithium ist ein Leichtmetall, das etwa für Batterien von E-Autos gebraucht wird.

Singapur (dpa) *08:17 Uhr – Ölpreise starten stabil in die Woche

Die Ölpreise sind am Montag weitgehend stabil in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 92,25 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg ebenfalls geringfügig um zehn Cent auf 90,89 Dollar.

In den vergangenen drei Monaten haben die Ölpreise kräftig um etwa 20 Dollar je Barrel zugelegt. Wichtigster Grund ist das knappe Angebot großer Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland. Hinzu kommen geringe Rohölvorräte, vor allem in den USA. Die Nachfrage ist robust, weil die Vereinigten Staaten bisher nicht in die vielfach befürchtete Rezession gefallen sind und die angeschlagene Wirtschaft Chinas sich etwas stabilisiert hat.

Düsseldorf (dpa) *08:14 Uhr – BASF-Chef will milliardenschwere Konzernteile verkaufen

Der Chemieriese BASF steht mit dem Wechsel an der Führungsspitze und angesichts schleppend laufender Geschäfte vor einem größeren Verkaufsprogramm. Der noch amtierende Vorstandschef Martin Brudermüller treibe sieben Monate vor seinem Ausscheiden den Verkauf von Konzernteilen im Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro voran, berichtete das «Handelsblatt» (Montag) unter Berufung auf Unternehmens- und Finanzkreise.

Demnach geht es um vier Bereiche. Einerseits die Öl- und Gasfördertochter Wintershall Dea - eine Trennung ist hier bereits seit mehreren Jahren geplant. Interessenten seien unter anderem der französische Ölkonzern Totalenergies und der norwegische Förderer Equinor. Auch ein Staatsfonds aus Abu Dhabi gehöre zum Interessentenkreis. BASF hält rund 73 Prozent an der Firma. Weitere Verkaufskandidaten sollen das Katalysatorengeschäft für Verbrennerautos, Teile der Sparte mit Lacken und Beschichtungen (Coatings) sowie einzelne Werke im Geschäft mit Nahrungszusätzen sein. BASF wollte sich laut «Handelsblatt» nicht dazu äußern.

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