Berlin (ots) *04:26 Uhr – Bundesrat schwächt Speiseölproduktion in Deutschland
Der Bundesrat hat am Freitag der Novellierung der 31. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) zugestimmt. Demnach müssen Ölmühlen ihre Lösungsmittel-Emissionen bis 2031 halbieren. Zusätzlich wird ein neuer Grenzwert eingeführt. Um diesen sicher einzuhalten, müssen die Ölmühlen zukünftig große Abluftströme verbrennen.
"Diese Entscheidung ist ein ideologiegetriebenes, kolossales Versagen der Umweltpolitik. Anstatt Worten Taten folgen zu lassen und eine großartige Chance zur Entbürokratisierung und Deregulierung zu nutzen, wird hierzulande nun ein weltweit einmaliger Grenzwert eingeführt, der nur deutsche Speiseölhersteller dazu zwingt, künftig noch mehr CO2 in die Atmosphäre zu pusten. Das ist hausgemachter klimapolitischer Irrsinn! Dabei lag sogar eine pragmatische und von den Wirtschaftsministerinnen und -ministern zuvor einstimmig angenommene Empfehlung auf dem Tisch! Doch anstatt auf Vernunft setzten die Bundesländer lieber auf Parteilinie und nötigen uns nun dazu, kostspielige Investitionen in Deutschland zu überdenken", so OVID-Präsidentin Jaana Kleinschmit von Lengefeld.
Wilhelmshaven (dpa/lni) *17:00 Uhr – Leitung für zweites LNG-Terminal in Wilhelmshaven fertiggestellt
Eine Erdgasleitung zur Anbindung des zweiten geplanten LNG-Terminals in Wilhelmshaven an das Gasnetz ist fertiggestellt. Die rund zwei Kilometer lange Wilhelmshaven-Anbindungsleitung 2 (WAL 2) soll auch für den Transport von Wasserstoff geeignet sein, wie der Gasnetzbetreiber Open Grid Europe (OGE) mit Sitz in Essen am Mittwoch mitteilte.
Im Dezember hatte OGE bereits die Wilhelmshavener Anbindungsleitung (WAL) fertiggestellt. Die 26 Kilometer lange Leitung transportiert Erdgas von der Nordseeküste Richtung Süden zu der Fernleitung Netra. Auch die WAL soll künftig Wasserstoff befördern können.
Die Leitungen WAL und WAL 2 könnten von Ende 2023 an jährlich 100 Terawattstunden Gas transportieren, sagte Thomas Hüwener, Mitglied der OGE-Geschäftsführung. Das seien rund 20 Prozent der bisherigen Gasimporte aus Russland nach Deutschland und entspreche dem Jahresverbrauch von rund fünf Millionen Haushalten. Das zweite schwimmende LNG-Terminal in Wilhelmshaven soll zum Winter 2023/24 umgesetzt werden, teilte Niedersachsens Energieministerium auf Anfrage mit. Der Träger des Vorhabens ist die Firma FSRU Wilhelmshaven. Derzeit laufen auf Antrag des Unternehmens drei Genehmigungsverfahren.
Basel (dpa) *15:49 Uhr – Generikahersteller Sandoz abgespalten von Novartis an der Börse
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat seinen abgespaltenen Generikahersteller Sandoz am Mittwoch an die Börse gebracht. Das Debüt an der Börse SIX verlief jedoch holprig. Nach einem Eröffnungskurs von 24 Franken schwankte der Wert zeitweise bei über 23 Franken. Die Marktkapitalisierung lag bei 10,3 Milliarden Franken (10,7 Mrd Euro), wie die SIX-Gruppe mitteilte. Zugleich gab der Aktienkurs von Novartis deutlich nach.
Sandoz ist ein weltweit führender Hersteller von Generika und Biosimilars, also Arzneimitteln, die denselben Wirkstoff enthalten wie Originalpräparate, deren Patent aber abgelaufen ist. Während Generika chemisch hergestellt werden, sind Biosimilars Nachahmerprodukte von Medikamenten, die mit gentechnisch veränderten lebenden Organismen, etwa Bakterien, hergestellt werden.
Nachahmerarzneien (Generika) sind deutlich billiger als Originalpräparate, allerdings gilt das Geschäft als vergleichsweise margenschwach. Sandoz sieht gerade bei Biosimilars großes Potenzial, da bei Medikamenten mit Milliardenumsatz der Patentschutz abläuft.
Stockholm (dpa) *15:49 Uhr – Brillanz aus dem Nanolabor: Nobelpreis für Quantenpunkt-Forscher
Fernseher mit brillanten Farben und Hoffnung auf effizientere Solarzellen: Der Nobelpreis für Chemie ehrt in diesem Jahr drei Vorreiter bei der Erforschung sogenannter Quantenpunkte.
Die auch künstliche Atome genannten Strukturen werden unter anderem als besonders farbintensive Lichtquellen genutzt. Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexei Ekimov legten in den 80er und 90er Jahren wichtige Grundlagen für diesen Bereich der Nanotechnologie, wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm bekanntgab.
Einige Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe waren die Namen der Preisträger bereits versehentlich in einer per E-Mail verschickten Mitteilung genannt worden. Die Akademie untersucht noch, wie es dazu kommen konnte. Quantenpunkte werden unter anderem in modernen QLED-Fernsehern genutzt. Auch bei Quantencomputern, der Effizienzsteigerung von Solarzellen und in der Krebsmedizin spielen sie eine Rolle.
Stand: 08.12.2025
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München (ots) *12:52 Uhr – Diesel nach acht Monaten wieder teurer als Super
Nach knapp acht Monaten hat der Preis für Diesel-Kraftstoff den Preis für Super E10 wieder überholt. So war Diesel zuletzt Mitte Februar teurer als Super E10. Das ergibt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,854 Euro und damit 2,1 Cent weniger als vor einer Woche. Diesel hat sich dagegen um 1,3 Cent verteuert und kostet aktuell im Schnitt 1,860 Euro. Der Preis für Rohöl (Brent) ist zuletzt etwas gesunken und rangiert bei etwa 91 US-Dollar.