Die EU-Kommission hat milliardenschwere staatliche Entlastungen für deutsche Unternehmen genehmigt. Es gehe um eine mit 6,5 Milliarden Euro ausgestattete Regelung, teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Konkret handelt es sich um einen Ausgleich für Firmen wegen des nationalen CO2-Preises im Verkehrs- und Wärmebereich. Sie sollen im internationalen Wettbewerb nicht benachteiligt werden. Eine Verlagerung von Produktion ins Ausland soll verhindert werden.
Mit der Maßnahme sollen im internationalen Wettbewerb stehende energieintensive Unternehmen unterstützt werden, indem ihnen für einen Teil der durch das deutsche Emissionshandelssystem bedingten höheren Brennstoffpreise eine Kompensation gewährt wird, wie die Kommission mitteilte. Die Regelung gelte für im Zeitraum von 2021 bis 2030 anfallenden Kosten. Auf diese Weise solle das Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionen gemindert werden, die mit einer Verlegung von Produktionskapazitäten in Länder mit weniger ehrgeizigen Klimazielen einhergehen würde.
Die Maßnahme komme Unternehmen zugute, die hohe Emissionskosten hätten und bei denen der internationale Wettbewerb besonders intensiv sei. Die Höhe der Kompensation betrage zwischen 65 Prozent und 95 Prozent der Kosten.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) begrüßte die Beihilfeentscheidung. «Das ist ein wichtiges Signal aus Brüssel für die Unternehmen, die im harten internationalen Wettbewerb stehen und zugleich in Klimaschutz investieren.» Die vorgesehene Beihilfe sei im Jahr 2021 für den Zeitraum bis 2030 mit einem Gesamtvolumen von 6,5 Milliarden Euro beantragt worden. Die Ausgleichszahlungen würden den förderfähigen Unternehmen in Form einer teilweisen Erstattung der im Vorjahr entstandenen zusätzlichen Kosten gewährt. Im Gegenzug müssten begünstigte Unternehmen ökologische Gegenleistungen erbringen – etwa Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Erst am Mittwoch hatte sich die Bundesregierung darauf verständigt, dass der CO2-Preis im Verkehrs- und Wärmebereich im kommenden Jahr stärker steigen soll als bisher geplant. Er soll zum 1. Januar auf 40 Euro pro Tonne angehoben werden, bisher waren 35 Euro geplant. Derzeit liegt er bei 30 Euro. Das Bundeskabinett beschloss den Entwurf des Wirtschaftsplans des Sondervermögens Klima- und Transformationsfonds, der sich unter anderem aus Einnahmen aus der nationalen CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Wärmebereich speist. Über den Fonds investiert der Bund unter anderem in die energetische Gebäudesanierung und die Dekarbonisierung der Industrie.
München (ots) *14:42 Uhr – Biopharmazieunternehmen Ascendis Pharma eröffnet neue Niederlassung in München
Das dänische Biopharmazieunternehmen Ascendis Pharma eröffnet am 10. August 2023 feierlich seine neue Niederlassung in München. Der Standort soll Patienten und Ärzten in Deutschland die neuen Medikamente des Unternehmens näher bringen.
Neben diesem neuen Büro in München wird das Forschungsteam von Ascendis Pharma weiterhin in Heidelberg ansässig sein, dem Geburtsort der heutigen Transcon-Technologieplattform des Unternehmens. Die Technologie soll die Vorteile von Prodrug- und Retard-Technologien kombinieren, um die grundlegenden Einschränkungen zu überwinden, die bei anderen Ansätzen zur Verlängerung der Wirkdauer eines Arzneimittels im Körper bestehen. Ziel ist es, hochdifferenzierte Produktkandidaten zu entwickeln, die die Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und Convenience der Behandlung verbessern.
Auch das Heidelberger Team wächst stetig. Deshalb investiert das Unternehmen in größere, modulare Laborflächen in einem völlig neuen Gebäude in der Heidelberger Bahnstadt, das auf die Bedürfnisse der Forschung ausgerichtet ist.
Düsseldorf (dpa) *08:04 Uhr – Henkel optimistischer für das laufende Jahr
Der Konsumgüterhersteller Henkel wächst dank Preiserhöhungen weiter und erhöht seine Prognosen für das laufende Jahr. Trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds erwartet der Konzern mehr Umsatz und mehr Gewinn als bisher angepeilt, wie Henkel am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Demnach soll das organische Umsatzwachstum jetzt bei 2,5 bis 4,5 Prozent liegen. Bisher hatte Henkel ein bis drei Prozent auf der Agenda.
Stand: 08.12.2025
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Die bereinigte Ebit-Marge soll nun zwischen elf und 12,5 Prozent liegen. Bisher waren es zehn bis zwölf Prozent. Auch beim bereinigten Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen erwartet Henkel nun mehr, hier liegt die Bandbreite jetzt zwischen plus fünf und plus 20 Prozent. Bisher waren es minus zehn bis plus zehn Prozent.
Der Konzernumsatz lag in den ersten sechs Monaten bei 10,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem organischen Wachstum von 4,9 Prozent. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um 7,6 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro.