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Seit vier Generationen sind die Kersteins Inhaber des Unternehmens, beschäftigen heute über 500 Mitarbeiter und betreiben außer der Produktionsstätte in Hameln noch Laboratorien in Modra, in der Slowakei. Seit einer Neuausrichtung im Jahr 2005 agieren unter dem Dach der Holding drei unabhängige Unternehmen: die auf die Auftragsfertigung von Parentaralia in Vials und Ampullen spezialisierte Hameln Pharma, der Generikavermarkter Hameln Plus und der Dienstleister Hameln Rds, der klinische Studien, Auftragsentwicklung sowie Service rund um die Zulassung bietet. Um das Profil der Einzelunternehmen zu schärfen, treten alle drei nun unter eigenem Logo und Corporate Design auf, und Kerstein hat die Verantwortung des operativen Geschäfts auf die jeweiligen Geschäftsführer übertragen.
Die 35 Millionen Euro schwere Investition in die neue Sterilfabrik soll nun weiteres Wachstum sichern und die bisherigen Abfüllkapazitäten deutlich steigern. Dr. Dieter Gothier, Geschäftsführer der Hameln Pharma begründet die Entscheidung vor allem mit dem zu erwartenden Kapazitätsengpass. „Es war vorherzusehen, dass wir im Jahr 2006 unsere Kapazitätsgrenze erreichen würden. Wir können nur durch eine Erweiterung der Produktion weiter wachsen.“ Spezialität ist die Auftragsabfüllung von Parentaralia in Vials und Ampullen, die entweder aseptisch abgefüllt oder terminal sterilisiert werden, und hier muss sich Hameln Pharma den Markt nur mit wenigen Wettbewerbern teilen. Es gäbe nur eine Handvoll Unternehmen, welche die gleiche enge Spezialisierung aufwiesen, erklärt Gothier.
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